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Herr Dr. Christopher Große
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Allgeier legt Jahresabschluss 2005 vor - Starker Ausbau der Gruppe durch drei weitere Beteiligungen geplant
Allgeier legt abschließende und geprüfte Zahlen für das Geschäftsjahr 2005 vor. Der Aufsichtsrat hat mit Beschluss vom 12.07.2006 den Jahresabschluss der Allgeier Holding AG und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss der Allgeier Holding AG ist damit festgestellt. Der Konzernabschluss 2005 enthält keine wesentlichen Abweichungen zu den schon mit Ad-hoc-Mitteilung am 16.06.2006 veröffentlichten Zahlen. Der Geschäftsbericht mit dem darin enthaltenen Konzernabschluss wird bis spätestens zum 21.07.2006 in dem IR Bereich der Unternehmens-Webseite veröffentlicht werden.

Starker Ausbau der Gruppe durch drei weitere Akquisitionen geplant

Allgeier hält an seiner Wachstumsstrategie fest und beabsichtigt, das Kerngeschäft IT-Services und Personal-Services weiter deutlich auszubauen. In den letzten Monaten wurden drei weitere Akquisitionen vorbereitet, die in den nächsten Wochen umgesetzt werden sollen:

Im Bereich IT-Services soll die bereits mit Ad-hoc-Mitteilung am 24.04.2006 angekündigte Akquisition durchgeführt werden. Das Zielunternehmen erwirtschaftete in seinem zum 30.06.2006 abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Umsatz von ca. 27 Mio. EUR bei einem positiven Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von ca. 1,5 Mio. EUR und soll zu 100% erworben werden. Die Prüfung der betreffenden Beteiligung (Due Diligence) ist mit positivem Ergebnis abgeschlossen und die Transaktion vom Aufsichtsrat genehmigt. Die Durchführung des Firmenkaufs hängt noch von einer zufrieden stellenden Finanzierung ab.

Diese soll aus Eigen- und Fremdkapitalkomponenten bestehen. Das stark wachsende Zielunternehmen würde bei angenommener Konsolidierung im Konzern ab September im laufenden Konzerngeschäftsjahr (31.12.2006) voraussichtlich einen Umsatzbeitrag in Höhe von ca. 10 Mio. EUR leisten.

Im Bereich Personal-Services ist die Akquisition eines etablierten mittelständischen Unternehmens im Sektor Zeitarbeit weitgehend endverhandelt. Das Zielunternehmen erwirtschaftete zum 31.12.2005 einen Jahresumsatz von über 20 Mio. EUR, ist im ersten Halbjahr 2006 erheblich gewachsen und soll zu 90% übernommen werden. Die Beteiligungsprüfung (Due Diligence) ist abgeschlossen und der Aufsichtsrat hat der Transaktion unter dem Vorbehalt einer zufrieden stellenden Finanzierung zugestimmt. Das stark wachsende Zielunternehmen würde bei angenommener Konsolidierung im Konzern ab Oktober 2006 im laufenden Konzerngeschäftsjahr (31.12.2006) voraussichtlich einen Umsatzbeitrag in Höhe von 8 Mio. EUR leisten.

Darüber hinaus ist die Akquisition eines weiteren etablierten mittelständischen Unternehmens im Sektor Zeitarbeit in Verhandlung. Das Zielunternehmen erwirtschaftete zum 31.12.2005 einen Jahresumsatz von über 10 Mio. EUR, ist im ersten Halbjahr 2006 erheblich gewachsen und soll zu 90% übernommen werden. Die Beteiligungsprüfung (Due Diligence) ist ebenfalls abgeschlossen, der Aufsichtsrat hat seine Zustimmung unter dem Vorbehalt einer noch abschließenden Prüfung der Finanzierung erteilt. Das stark wachsende Zielunternehmen würde bei angenommener Konsolidierung ab Oktober 2006 im laufenden Geschäftsjahr (31.12.2006) voraussichtlich einen Umsatzbeitrag in Höhe von 2 Mio. EUR leisten.

Auswirkungen der Neuakquisitionen in den Jahren 2006 und 2007

Für das laufende Konzerngeschäftsjahr (31.12.2006) würde unter der Voraussetzung des erfolgreichen Abschlusses der Transaktionen auf Basis einer Konsolidierung der neuen Beteiligungen ab September bzw. Oktober 2006 ein voraussichtlicher Umsatzbeitrag in Höhe von ca. 20 Mio. EUR erwartet. Die Effekte der IFRS Erstkonsolidierung (Purchase Price Allocation) führen 2006 voraussichtlich dazu, dass aus den Neuakquisitionen kein bedeutender Ergebnisbeitrag nach Abschreibungen (EBIT) entsteht.

Für das Konzerngeschäftsjahr 2007 (31.12.2007) würde unter der Voraussetzung des erfolgreichen Abschlusses der Transaktionen, der Umsatz und das Ergebnis des Konzerns erheblich ausgeweitet. Die Firmenkäufe würden auf Basis ihrer bestehenden Unternehmensplanungen einen Beitrag zum Konzernumsatz 2007 von ca. 80 Mio. EUR und zum Konzern-EBIT 2007 von ca. 5 Mio. EUR leisten. Mit den geplanten Firmenkäufen würde die Allgeier Gruppe das anvisierte Ziel erreichen, in den beiden Geschäftsbereichen IT-Services und Personal-Services einen Umsatz von jeweils über 100 Mio. EUR zu erreichen.

Guidance für die Jahre 2006 und 2007

Für das laufende Konzerngeschäftsjahr (31.12.2006) beträgt die bisher veröffentlichte Guidance zum Konzernumsatz 120 Mio. EUR, (2005: 72 Mio. EUR) und zum Konzern-EBIT 9 Mio. EUR (2005: 3,1 Mio. EUR), die nochmals bestätigt werden. Eine Guidance für das Konzernergebnis 2006 vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) wird erstmals gegeben und auf 12 Mio. EUR (2005: 6,6 Mio. EUR) gesetzt.

Im Falle der erfolgreichen Umsetzung der Transaktionen wie oben dargestellt, würde die Guidance für das Konzerngeschäftsjahr 2006 zum Konzernumsatz von 120 Mio. EUR auf 140 Mio. EUR angehoben werden. Die Guidance für das Konzern-EBITDA 2006 würde von 12 Mio. EUR auf 13 Mio. EUR heraufgesetzt werden. Die Guidance für das Konzern-EBIT würde auch mit den neuen Akquisitionen nicht heraufgesetzt werden und würde weiter bei ca. 9 Mio. EUR (2005: 3,2 Mio. EUR) liegen.

Für das Konzerngeschäftsjahr 2007 (31.12.2007) würde auf Basis der bestehenden Unternehmensplanungen der Tochtergesellschaften sowie der voraussichtlichen Neuakquisitionen ein Konzernumsatz von über 210 Mio. EUR, ein Konzern-EBITDA in Höhe von ca. 18 Mio. EUR und ein Konzern-EBIT in der Größenordnung von über 14 Mio. EUR erwartet.

Die geplanten Transaktionen führen zu einer Erhöhung der Verschuldung und der Zinslast im Konzern. Trotz steigender Zinsen würde eine Erhöhung des Konzernergebnisses vor Steuern (EBT) erwartet. Inklusive der drei neuen Beteiligungen würde die Guidance zum Konzern-EBT 2006 auf über 6 Mio. EUR, für 2007 auf über 11 Mio. EUR gesetzt.

Prüfung einer Kapitalerhöhung

Zur Finanzierung der weiteren Entwicklung des Konzerns, insbesondere der anstehenden Akquisitionen, ist eine Stärkung der Eigenkapitalbasis der Gesellschaft erforderlich. Vor diesem Hintergrund prüft der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat eine Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 10% durch Ausgabe von bis zu 412.000 neuen Aktien der Gesellschaft. Die Kapitalerhöhung soll kurzfristig unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals zum börsennahen Kurs unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre erfolgen. Die VEM Aktienbank AG wird beauftragt, eine kurzfristige Platzierung der Kapitalerhöhung an einzelne private und institutionelle Investoren zu prüfen. Einzelne Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Mitglieder des oberen Führungskreises des Konzerns haben ihre Bereitschaft erklärt, Teile der Kapitalerhöhung zu zeichnen.

Durch die Kapitalerhöhung soll auch die Bewertung und das Vertrauen in das Unternehmen im Kapitalmarkt gestärkt werden. Über die Durchführung der Kapitalerhöhung werden Vorstand und Aufsichtsrat kurzfristig beschließen.

Absage PREPS 2006

Da konkrete Angebote zur Finanzierung der neuen Beteiligungen vorliegen, hat die Gesellschaft ihre mit Ad-hoc-Meldung vom 26.04.2006 angekündigte Teilnahme an der weiteren Aufnahme von Genussrechtskapital nach dem Programm PREPS abgesagt.

Veröffentlichungsdatum: 13.07.2006 - 07:20
Redakteur: rpu
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