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502090
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Lochhamer Straße 11,
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Verkauf der europäischen Eligard®-Rechte an Astellas für 25 Mio. Euro
Die MediGene AG verkauft die exklusiven europäischen  Vermarktungs- und Vertriebsrechte am Krebsmedikament Eligard(®) (leuprolide acetate, zur Behandlung von hormonabhängigem Prostatakrebs) an Astellas Pharma Europe Ltd. (London, "Astellas"), MediGenes bisherigen Vermarktungspartner für Eligard(®) in Europa. MediGene hatte diese Rechte im Jahr 2001 von der heutigen Tolmar Therapeutics Inc. (vormals Atrix Laboratories Inc.) einlizenziert. Als Gegenleistung erhält MediGene von Astellas 25 Mio. Euro und bleibt auch zukünftig am Umsatz des Produkts beteiligt. Für MediGene entfallen in einigen Monaten sämtliche Kosten, Leistungsverpflichtungen und Risiken im Zusammenhang mit der Produktlieferung an Astellas sowie die Beschaffungskosten und Lizenzzahlungen, die MediGene bisher an den Lizenzgeber Tolmar zu leisten hatte.

Dieser Vertrag stärkt MediGenes Finanzsituation und eröffnet MediGene die Möglichkeit, von künftigen Umsatzsteigerungen des Medikaments zu profitieren. Dies wäre unter dem jetzigen Konstrukt nicht der Fall, da ab einer bestimmten Umsatzhöhe durch eine Deckelung der Umsatzbeteiligung die Netto-Marge für MediGene sinkt. Der neue Vertrag spiegelt den vollen Barwert aller zukünftigen Eligard(®)-Einnahmen unter der bisherigen Regelung wider.

MediGene wird künftig mit einem niedrigen einstelligen Prozentsatz an den Eligard(®)-Nettoumsätzen von Astellas beteiligt sein. Im Jahr 2009 betrug MediGenes Netto-Anteil an den von Astellas erzielten Eligard(®)-Umsätzen rund 6 Prozent. Etwa ein Drittel dieser Marge an den Eligard(®)-Marktumsätzen wird auch in Zukunft für MediGene erhalten bleiben. Der Vertrag sieht vor, dass MediGene die Einmalzahlungen von Astellas in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro in drei Tranchen zum jeweiligen Zeitpunkt der Übertragung der Rechte innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate erhält (5 Millionen Euro mit Vertragsunterschrift, 15 Millionen Euro voraussichtlich innerhalb von sechs bis acht Monaten, 5 Millionen Euro voraussichtlich innerhalb von sechs bis zwölf Monaten).

Veröffentlichungsdatum: 19.07.2010 - 22:28
Redakteur: rpu
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