WKN:
A0MJXJ
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AT000BINDER3
Straße, Haus-Nr.:
Grazer Straße 19-25,
A-8200 Gleisdorf, Österreich
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Internet: http://www.binder-co.com

IR Ansprechpartner:
Herr Dipl.-Ing. Dr. Karl Grabner
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Im ersten Quartal 2010 deutlich unter Vorjahresniveau - Auftragsstand im langjährigen Durchschnitt
Wie erwartet bekommt Binder+Co als Spätzykliker die Wirtschaftskrise erst im Jahr 2010 so richtig zu spüren. Der Gleisdorfer Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik konnte das 1. Quartal 2010 zwar positiv abschließen, Umsatz und EBIT blieben jedoch spürbar unter den Vorjahreswerten.

"Auch wenn wir im 1. Quartal 2010 nicht an das Vorjahresniveau herankamen, so liegt unser Auftragsstand aufgrund der guten Entwicklung des Einzelmaschinengeschäfts doch im langjährigen Durchschnitt. Damit können wir durchaus zufrieden sein", so Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands von Binder+Co.

Weiterhin solides Einzelmaschinengeschäft

In Summe erwirtschaftete Binder+Co im 1. Quartal 2010 einen Umsatz von  12,06 Mio. EUR: Dies entspricht einer Einbuße von 21% gegenüber dem Vorjahr bzw. einem Rückgang auf das Niveau des Geschäftsjahres 2007 (Q1/2007:  11,61 Mio. EUR) und damit auf das langjährige Durchschnittsniveau. In Folge blieb auch das EBIT um 0,87 Mio. EUR unter dem Wert von 2009, war jedoch bereits in diesem branchentypisch schwächsten Abschnitt des Jahres mit 0,31 Mio. EUR deutlich positiv. Während sich der Absatz von Einzelmaschinen weiter erfreulich entwickelte, hielt die Flaute im System- und Anlagengeschäft - mit Ausnahme einzelner Projekte in der Umwelttechnik - auch in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 an.

Entwicklung der einzelnen Produktsegmente

Den größten Umsatzanteil (51% des Gesamtumsatzes) lieferte auch im 1. Quartal 2010 mit 6,18 Mio. EUR das Segment Aufbereitungstechnik (Q1/2009: 7,97 Mio. EUR). Der EBIT-Beitrag belief sich auf 0,13 Mio. EUR (Q1/2009: 0,47 Mio. EUR). Auch wenn sich der Auftragseingang mit 4,19 Mio. EUR gegenüber dem Vergleichswert von 2009 leicht verbesserte (Q1/2009: 3,85 Mio. EUR), hat sich die Lage nicht nachhaltig entspannt.

Der Umsatz des Segments Umwelttechnik blieb mit EUR 3,68 Mio. spürbar hinter dem Vorjahr zurück (Q1/2009: EUR 5,81 Mio.). Mit EUR 0,08 Mio. war das EBIT knapp positiv (Q1/2009: EUR 0,73 Mio.), der Auftragseingang lag bei EUR 5,93 Mio. (Q1/2009: EUR 8,47 Mio.).

Das Segment Verpackungstechnik verbesserte seinen Umsatz auf 2,20 Mio. EUR (Q1/2009: 1,45 Mio. EUR) und konnte dadurch im Gegensatz zum 1. Quartal 2009 ein positives EBIT von 0,10 Mio. EUR erzielen (Q1/2009: -0,02 Mio. EUR). Der Auftragseingang lag mit 1,57 Mio. EUR jedoch unter dem Vorjahreswert von 3,71 Mio. EUR.

Weiterhin schwierige Auftragslage

Der Auftragsstand per Ende März 2010 war zum überwiegenden Teil von der guten Entwicklung des Einzelmaschinengeschäfts geprägt. Mit 17,57 Mio. EUR lag er auf dem soliden Niveau von 2007 und damit im langjährigen Durchschnitt. Da aus aktueller Sicht für die nächsten Monate nicht mit einer wesentlichen Nachfrageerholung im Bereich des großvolumigen System- und Anlagengeschäfts zu rechnen ist, erwartet das Management von Binder+Co bis Ende 2010 keine besonderen Wachstumsimpulse aus den bedienten Branchen.

Stabile Kursentwicklung der Binder+Co Aktie

Der Kurs der im mid market der Wiener Börse gelisteten Aktie zeigte sich im 1. Quartal 2010 sehr stabil und legte von einem Niveau von 11,10 EUR zu Beginn des Jahres bis zum 31. März auf 11,80 EUR zu.

Die Binder+Co Gruppe

Binder+Co ist als Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik Weltmarktführer in den Bereichen Siebtechnik und Glasrecycling. Ende 2006 an der Wiener Börse eingeführt, notiert das Unternehmen mittlerweile im Dritten Markt im Segment mid market. Für das weltweit erste industrietaugliche System zur Aussortierung von hitzebeständigem Sonderglas aus Recycling-Glasscherben wurde Binder+Co mit dem Staatspreis Innovation 2009 ausgezeichnet.


Veröffentlichungsdatum: 18.05.2010 - 10:16
Redakteur: rpu
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