WKN:
549890
ISIN:
DE0005498901
Straße, Haus-Nr.:
Landsberger Straße 322,
D-80687 München, Deutschland
Telefon:
+49 (0) 89 / 56017 - 261

Internet: http://www.data-modul.com

IR Ansprechpartner:
Frau Beate Junker
[email protected]
Rezession zeigt Auswirkungen auf Geschäftszahlen im 1. Halbjahr 2009
Die globale Rezession hat weite Teile der Investitionsgüterindustrie erreicht und dauert länger als zunächst erwartet. Die Krise im deutschen Maschinenbau zeigt ihre Auswirkung auch deutlich in den Geschäftszahlen der Data Modul AG sowohl im ersten Halbjahr 2009 als auch insbesondere im zweiten Quartal 2009. Der Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Jahres reduzierte sich um 40,0 % auf 20,6 Mio. Euro (i.Vj. 34,4 Mio. Euro).

Im ersten Halbjahr reduzierte sich der Umsatz um 28,9% auf 48,6 Mio. Euro (i.Vj. 68,4 Mio. Euro. Der Auftragseingang lag mit 23,4 Mio. Euro im zweiten Quartal um 28,1% unter dem Vorjahr von 32,6 Mio. Euro). Für das erste Halbjahr 2009 wurden Auftragseingänge in Höhe von 49,8 Mio. Euro erzielt, was einem Rückgang um 28,8% gegenüber dem Vorjahreswert von 69,9 Mio. Euro entspricht. Der Auftragsbestand beläuft sich zum 30.6.2009 auf 63,9 Mio. Euro und befindet sich damit um 13,1% unter dem Vorjahr von 73,5 Mio. Euro. Die Exportquote belief sich im ersten Halbjahr 2009 auf 34,6% (i.Vj. 37,4%) und spiegelt die relativ stabile internationale Geschäftsbasis wider.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) gemäß IFRS reduzierte sich im zweiten Quartal aufgrund der rückläufigen Umsatzentwicklung deutlich auf - 1,6 Mio. Euro (i.Vj. + 2,1 Mio. Euro). Folgend zeigt auch das Halbjahresergebnis einen Verlust in Höhe von 1,0 Mio. Euro (i.Vj. + 4,3 Mio. Euro). Das Ergebnis wurde durch Einmalaufwendungen aus dem Kostensenkungsprogramm und den damit verbundenen Restrukturierungen belastet. Die darin enthaltenen Maßnahmen wurden komplett im ersten Halbjahr 2009 umgesetzt und haben einen Umfang von nahezu 4 Mio. Euro mit voller Wirksamkeit im Jahr 2010. Das Ergebnis je Aktie belief sich im zweiten Quartal auf - 0,59 Euro (i.Vj. 0,47 Euro). Im ersten Halbjahr 2009 ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von - 0,45 Euro (i.Vj. 0,92 Euro).

Die Eigenkapitalquote im Konzern (gemäß IFRS) beläuft sich zum Ende des zweiten Quartals 2009 auf 48,1% (i.Vj. 39,9%) sowie 77,3% (i.Vj. 65,0%) in der Data Modul (gemäß HGB). Die Anzahl der Mitarbeiter belief sich per 30.6.20090 im Konzern auf 279, was einer Reduzierung um 11 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahreswert sowie 33 Mitarbeiter gegenüber dem Stand zum 31.12.2008 entspricht. Die rückläufige Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Industrie ist auf geringere Auftragseingänge sowie einem im zweiten Quartal deutlich verstärktem Wunsch von Lieferterminverschiebungen von Seiten der Kunden zurückzuführen.

Insgesamt ist nach Unternehmensangaben positiv zu sehen, dass mit neuakquirierten Kunden und Applikationen zusätzliches Wachstum generiert werden kann, was sich im Inlandsgeschäft jedoch verstärkt erst in 2010 in den Umsätzen auswirken wird. Der Geschäftsbereich der Informationssysteme verzeichnete im ersten Halbjahr 2009 einen erheblichen Umsatzrückgang und einen dadurch deutlich reduzierten Umsatzanteil von 12% (i.Vj. 25%).

"Aufgrund der stabilen Cashflows im Konzern in Verbindung mit der soliden Finanzstruktur können wir die aktuell angespannte gesamtwirtschaftliche Situation gut bewältigen. Die sich jedoch auch in der aktuellen Krise zeigenden positiven Ergebnisse aus der Internationalisierung des Geschäftes und der kontinuierlichen Erhöhung der Wertschöpfungsanteile im Konzern bestärken uns, die strategische Zielrichtung konsequent weiter zu verfolgen und wir sind davon überzeugt, dass wir mit der Fortsetzung der Unternehmensstrategie in Verbindung mit den umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen gestärkt aus der Krise hervorgehen werden", so der Vorstand.

Veröffentlichungsdatum: 06.08.2009 - 07:04
Redakteur: rpu
© 1998-2024 by GSC Research GmbH Impressum Datenschutz