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Herr Dr. Maximilian Höfferer
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Zahlen zum ersten Quartal 2009
Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich im ersten Quartal noch weiter verschärft. Die Kunden in allen Segmenten sind schwer verunsichert und in ihrem Investitionsverhalten wesentlich zurückhaltender als im Vorjahr. Die Medien sind voll mit negativen Wirtschaftsnachrichten. Die Wirtschaftsforschungsinstitute revidieren ihre Prognosen für das laufende Jahr ständig nach unten.

Trotz dieser widrigen Umfeldbedingungen hat die BEKO HOLDING AG einen guten Start in das neue Geschäftsjahr hingelegt. Vor allem der Umsatz ist im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr stark gewachsen. Die in den letzten beiden Geschäftsjahren eingeschlagene Wachstumsstrategie trägt nun ihre Früchte, weil der durch die Krise ausgelöste Konsolidierungsdruck innerhalb der Engineering- und Informatik-Industrie rechtzeitig erkannt und ausgenützt werden konnte. Damit war es möglich, dass in einem wegbrechenden Gesamtmarkt über die Ausweitung des Marktanteiles in wichtigen technologischen Nischen der stark abfallende Gesamttrend erfolgreich überkompensiert werden konnte.

Gleichzeitig konnte der Vorstand in Zusammenarbeit mit der Mitarbeiterschaft weitere Synergieeffekte im Konzern heben, was ebenfalls dazu beigetragen hat, den generellen Abschwung der Gesamtwirtschaft nicht nur auszugleichen, sondern noch immer in ein positives Wachstum zu drehen. Leider zeigen alle verfügbaren Ziffern aus dem Umfeld noch immer eine fallende Tendenz, so dass der Schwung dieses ersten Quartals immer stärker gebremst werden könnte. Trotzdem hofft der Vorstand, dass es ihm gelingt, die Dynamik des 1. Quartals noch möglichst lange aufrecht zu erhalten, bis ein nächster Aufschwung wieder tragfähig wird.

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Die folgenden Werte für All for One schließen die AC-Service (Schweiz) AG ein. Diese ist im Konzernzwischenabschluss zum 1. Quartal 2009 der All for One Midmarket AG als aufgegebener Geschäftsbereich gesondert ausgewiesen.

Der Konzernumsatz steigt im 1. Quartal 2009 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 42% oder 20,9 Mio EUR (darin BRAIN -FORCE -Gruppe 22,3 Mio EUR) auf 70,3 Mio EUR. Der Zuwachs enthält der BRAIN FORCE HOLDING AG mit 22,3 Mio EUR (im Vorjahr nicht konsolidiert), die TRIPLAN AG mit 1,3 Mio EUR (+12%) und BEKO Engineering spol. sro. Tschechien mit 0,2 Mio EUR (+46%) saldiert mit Rückgängen bei BEKO Engineering&Informatik AG von 1,5 Mio EUR (-12%), All for One Midmarket AG von 1,1 Mio EUR (-4%), BEKO Engineering Kft. Ungarn von 0,2 Mio EUR (-20%) und BEKO Automation GmbH von 0,1 Mio EUR (Verschmelzung mit der BEKO Engineering&Informatik AG im 3. Quartal 2008 vollzogen).

Der Personalaufwand erhöht sich gegenüber 2008 um 43% oder 11,3 Mio EUR (davon BRAIN -FORCE -Gruppe 11,4 Mio EUR) auf 37,7 Mio EUR. Die Zunahme enthält BRAIN FORCE mit 11,4 Mio EUR. Der Material- und Leistungsaufwand nimmt um 48% oder 7,1 Mio EUR (darin BRAIN -FORCE -Gruppe 7,5 Mio EUR) auf 21,9 Mio EUR zu, . Der Zuwachs umfasst BRAIN FORCE mit 7,5 Mio EUR.

Die Abschreibungen wachsen um 82% oder 1,1 Mio EUR auf 2,4 Mio EUR.und Die die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen um 54% oder 3,5 Mio EUR (davon BRAIN BRAIN- FORCE- Gruppe 3,1 Mio EUR) auf 9,9 Mio EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge nehmen wachsen um 47% oder 0,7 Mio EUR (darin BRAIN FORCE 0,8 Mio EUR) auf 2,2 Mio EUR zu.

Die Ergebnisse des 1. Quartals 2009 betragen: Das oOperatives Ergebnis (EBIT) liegt mit +0,7 Mio EUR (um 68% unter dem 1. Quartal 2008 (damals +2,0 Mio EUR);. Das Finanzergebnis beträgt gerundet 0,0 Mio EUR (im Vorjahr -1,4 Mio EUR;). Die Verbesserung enthält um 1,9 Mio EUR gesunkene Abschreibungen und um 0,3 Mio EUR reduzierte Zuschreibungen);.

Das Ergebnis vor Steuern (EGT) beträgt +0,6 Mio EUR (und liegt um 4% über dem Vergleichszeitraum des Vorjahr)es.; Die Ertragsteuern schlagen von einem Ertrag von 0,4 Mio EUR in einen Aufwand von 0,9 Mio EUR um. Hauptursache ist, dass sich dieser Posten bei der BEKO HOLDING AG um 1,5 Mio EUR verschlechtert. Als Ergebnis nach Steuern ergibt sich -0,3 Mio EUR (um Vorjahr +1,2 0 Mio EUR unter dem 1. Quartal 2008; Ertragsteuern schlagen von einem Ertrag von 0,4 Mio EUR in einen Aufwand von 0,9 Mio EUR um); . Nach Verrechnung des Minderheitenergebnisses beläuft sich das denErgebnis für Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnende Ergebnis im 1. Quartal 2009 auf -0,6 Mio EUR (um Vorjahr +0,8 3 Mio EUR unter dem Vorjahr).; Das Ergebnis je Aktie beträgt damit im 1. Quartal 2009 -0,02 EUR (1. Quartal 2008: +0,02 EUR).

Vermögens- und Finanzlage

Die Konzernbilanzsumme Bilanzsumme zum 31. März 2009 sinkt gegenüber dem 31. Dezember 2008 um 2% oder 4 Mio EUR auf 206 Mio EUR. Das langfristige Vermögen vermindert sich um 6% oder 6 Mio EUR auf 99 Mio EUR (. Die Rückgänge fallen vor allem bei Sachanlagen (4,5 Mio EUR; davon All- for- One-Gruppe 4,2 Mio EUR) an. Das kurzfristige Vermögen nimmt um 2 Mio EUR auf 106 Mio EUR zu (zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte aus der All-for-One-Gruppe steigen um 7,8 Mio EUR; liquide Mittel gehen um 5,5 Mio EUR auf 27 Mio EUR zurück). Das kurzfristige Vermögen nimmt um 2% oder 2 Mio EUR auf 106 Mio EUR zu (. Dabei steigen die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte aus der All-for-One- Gruppe steigen um 7,8 Mio EUR;, während die liquiden Mittel gehen um 5,5 Mio EUR, (darin BRAIN BRAIN-FORCE-Gruppe 5,0 Mio EUR, TRIPLAN AG 1,1 Mio EUR und All for One 1,0 Mio EUR saldiert mit Anstieg bei BEKO HOLDING AG um 1,5 Mio EUR) auf 27 Mio EUR (entspricht 13% der Aktiva) zurückgehen.

Das Eigenkapital fällt im 1. Quartal 2009 insbesondere durch Währungsdifferenzen und den Periodenverlust um 0,8 Mio EUR auf 99 Mio EUR. (Dabei sinkt der den Aktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Anteil um 1,0 Mio EUR auf 71 Mio EUR. Die Anteile anderer Gesellschafter nehmen leicht auf 28 Mio EUR zu. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. März 2009 wie Ende 2008 48% der Bilanzsumme). Die langfristigen Verbindlichkeiten nehmen um 5% oder 2 Mio EUR auf 45 Mio EUR ab (. Aam meisten sinken die Finanzverbindlichkeiten mit 1,9 Mio EUR (darin All for One 1,8 Mio EUR). Die gesamten langfristigen Positionen (Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten) belaufen sich zum 31. März 2009 wie Ende 2008 auf 70% der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten nehmen um 1% oder 1 Mio EUR auf 62 Mio EUR ab (dabei sinken die . Die Finanzverbindlichkeiten sinken um 3,2 Mio EUR (dabei BRAIN FORCE 2,2 Mio EUR und All for One 1,1 Mio EUR), während die zur Veräußerung gehaltenen Verbindlichkeiten aus der All-for-One-Gruppe um 4,7 Mio EUR zunehmen).

Geldflussrechnung

Für die liquiden Mittel der Geldflussrechnung werden von den liquiden Mitteln der Bilanz die nicht frei verfügbaren Finanzmittel abgezogen. Die Geldflüsse des 1. Quartals 2009 betragen: Aus der Geschäftstätigkeit ergibt sich im 1. Quartal 2009 ein Geldzufluss von +0,8 Mio EUR (im Vorjahr Geldabfluss1. Quartal 2008 -2,8 Mio EUR);. Der Geldabfluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf -0,7 Mio EUR (im Vorjahr +Geldzufluss 4,1 Mio EUR). ); Aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ein Geldabfluss von -5,1 Mio EUR (im Vorjahr Geldzufluss +1,7 Mio EUR). ); Aus denÄnderung nicht frei verfügbaren verfügbarer Mitteln ergeben sich im 1. Quartal 2009 Zugänge von 0,0 Mio EUR (im 1. Quartal 2008Vorjahr +1,4 Mio EUR). Mit Wechselkursänderungen von -0,5 Mio EUR sinken die frei verfügbaren liquiden Mittel der Geldflussrechnung insgesamt um 5,5 Mio EUR auf 26,9 Mio EUR und erreichen zum 31. März 2009 den Wert von 26,9 Mio EUR.

Prognose

Aufgrund der ständig revidierten offiziellen Konjunkturprognosen und der extremen Unwägbarkeiten im Entscheidungsverhalten der Marktteilnehmer in den vom Konzern betreuten Wirtschaftsbereichen hält der Vorstand die Erstellung seriöser Voraussagen über den Geschäftsverlauf des laufenden Jahres derzeit für nicht möglich. Der Vorstand rechnet weiterhin mit extremen Volatilitäten.

Veröffentlichungsdatum: 19.05.2009 - 10:23
Redakteur: rpu
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