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Enttäuschendes 3. Quartal 2008 und Vorstandswechsel
Die im Prime Standard der Frankfurter Börse notierte PULSION Medical Systems AG, ein auf medizinische Diagnose- und Therapiesysteme spezialisiertes Life-Science-Unternehmen, teilt mit, dass der Konzernumsatz im 3. Quartal 2008 um 2% unter der Vergleichsperiode des Vorjahres liegt. Damit hat sich der Zuwachs beim kumulierten Umsatz per 30.9.2008 auf nur noch 6% von 9% am Ende des 2. Quartals 2008 verschlechtert.

Beim Konzern-EBIT wird für das 3. Quartal ein Ergebnis von +/- 0,2 Mio. EUR nach 0,6 Mio. EUR im Vorjahr erwartet. Das kumulierte Konzern-EBIT per 30.9.2008 steht damit bei ca. 0,6 Mio. EUR nach 1,8 Mio. EUR im gleichen Vorjahreszeitraum.

Mit diesem Stand geht der Vorstand nunmehr davon aus, dass ein Ergebnis in der Größenordnung des Vorjahres nicht mehr erreichbar ist. Angesichts der enttäuschenden Entwicklung im 3. Quartal 2008 sieht der Vorstand davon ab, jetzt einen neuen Ausblick für 2008 zu geben. Die Gesellschaft geht aber davon aus, dass im 4. Quartal wie in den Vorjahren aufgrund eines starken Jahresendgeschäfts ein positives Konzern-EBIT erwirtschaftet werden kann.

Aufgrund von Divergenzen über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens haben sich der Aufsichtsrat der PULSION Medical Systems AG und Bradley Gould mit sofortiger Wirkung getrennt. Die Funktion des Vorstandsvorsitzenden wird kommissarisch von Herrn Dr. Burkhard Wittek wahrgenommen, der bislang den Vorsitz des Aufsichtsrats der Gesellschaft innehatte.

Das Vorstands-Team um Dr. Wittek mit den beiden Kollegen Matthias Bohn (Operations) und Frank Posnanski (Finanzen) werden versuchen, vor allem die Markt- und Kundenorientierung des Unternehmens wieder verstärkt in den Vordergrund zu rücken. Dazu soll vor allem die Führung der Vertriebsorganisation im laufenden Geschäft intensiviert werden.

International ist vorgesehen, Marktpositionierung, Verkaufsansatz und interne Prozesse der Landesgesellschaften stärker zu vereinheitlichen. Dazu soll der Austausch mit der deutschen Mutter intensiviert werden. Beim Verkauf soll der Fokus wieder stärker auf Einmalartikel gelegt werden.

Die vielfältigen Rückmeldungen aus dem Markt belegen, dass die beiden Hauptumsatzträger PiCCO und CeVOX unverändert einen eindeutigen medizinischen Mehrwert leisten und deutliche Alleinstellungsmerkmale gegenüber dem Wettbewerb haben. Diese Vorteile im Kerngeschäft sollen konsequenter als bisher in den Kliniken kommuniziert und demonstriert werden.

Das vorhandene Marktpotential im Schlüsselmarkt Intensivmedizin ist in Europa nach Ansicht des Unternehmens bei weitem noch nicht ausgeschöpft. PULSION strebt daher an, nach der Re-Fokussierung des Vertriebs wieder an die Wachstumsraten von 15 - 20% p.a. anzuknüpfen, die bis 2007 regelmäßig erreicht wurden.

Veröffentlichungsdatum: 13.10.2008 - 15:23
Redakteur: rpu
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