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Europäische Kommission verhängt Bußgeld
Die Europäische Kommission hat heute mitgeteilt, dass sie im Rahmen eines Gesamtbußgeldes für alle am angeblichen Kartell Beteiligten in Höhe von über 600 Mio. EUR ein Bußgeld in Höhe von insgesamt Euro 36 Mio. EUR gegen Unternehmen der Hansen&Rosenthal-Gruppe und der H&R WASAG AG wegen wettbewerbswidriger Verhaltensweisen im Paraffinbereich in den Jahren 1994 - 2005 verhängt hat. Hiervon entfallen 22 Mio. EUR auf die H&R Chemisch-Pharmazeutische Spezialitäten GmbH, eine Tochtergesellschaft der H&R WASAG AG, und 14 Mio. EUR auf Vertriebspartner. Eine Begründung der Festsetzung der Bußgelder steht noch aus.

Der Vorstand der H&R WASAG AG sieht erhebliche rechtliche Einwendungen, die bereits für das laufende Ermittlungsverfahren galten. Dies hat sich auch in der bilanziellen Behandlung als 'contingent risk' niedergeschlagen. Gegen den Bußgeldbescheid werden nach Vorliegen der Begründung entsprechende verfahrensrechtliche Schritte eingeleitet. Erst nach Vorliegen der Begründung kann eine abschließende Einschätzung der Berechtigung des Bußgeldes sowie der sich daraus möglicherweise erge-benden Auswirkungen auf Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen. Aus heutiger Sicht hält die Gesellschaft das Bußgeld dem Grunde und der Höhe nach unverändert für unberechtigt und wird auf jeden Fall gerichtlich gegen die Entscheidung der Kommission vorgehen.

Veröffentlichungsdatum: 01.10.2008 - 12:43
Redakteur: rpu
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