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HV-Bericht 3U Holding AG - Verkauf von LambdaNet von besonderer Bedeutung
Zu ihrer diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung hatte die 3U HOLDING AG für den 6. August 2008 nach Marburg in die Vila Vita Hotel & Residenz Rosenpark eingeladen. Rund 50 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt, darunter auch Hans-Hermann Mindermann für GSC Research, der zugleich Aktien für die VIP Vereinigung Institutionelle Privatanleger e.V. vertrat.

Vorstand und Aufsichtsrat waren vollzählig anwesend, als der Aufsichtsratsvorsitzende Ralf Thoenes die Veranstaltung um 11 Uhr eröffnete. Neben den üblichen Formalien erläuterte dieser den Aufsichtsratsbericht und erstattete den Vergütungsbericht. Zudem ging er auf die Veränderungen in den Organen seit der letzten Hauptversammlung ein. So war der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Hubertus Kestler mit Wirkung zum 6. August 2007 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden, während Peter Coch durch gerichtliche Bestellung ab dem 7. August 2007 bis zu dieser Hauptversammlung gerichtlich zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt wurde. Mit Wirkung zum 31. Dezember 2007 schied zudem Roland Thieme aus dem Vorstand aus, der damit auf zwei Personen verkleinert wurde.

Nach diesen Ausführungen erteilte Herr Thoenes dem Finanzvorstand Oliver Zimmermann das Wort.


Bericht des Vorstands

Einleitend stellte Herr Zimmermann fest, dass 2007 für die 3U HOLDING AG ein besonderes Jahr war. So wurde das Telekommunikationsgeschäft auf die 3U Telecom GmbH übertragen, die Gesellschaft in 3U HOLDING AG umbenannt und als Management- und Beteiligungsgesellschaft strategisch neu ausgerichtet. Allerdings konnten die Beschlüsse der Hauptversammlung hierzu erst am 29. Dezember 2007 in das Handelsregister eingetragen werden, da zuvor Anfechtungs- und Nichtigkeitsklagen diesem Schritt entgegenstanden.

Im Zuge der Neuausrichtung wurden die Beteiligung in Frankreich verkauft und das Portfolio um die Tochtergesellschaften in Belgien, Großbritannien und der Schweiz bereinigt. Ferner wurde der Beschluss gefasst, sich von den Tochtergesellschaften LambdaNet sowie jenen in den USA und Österreich durch Verkauf zu trennen. Allerdings halten die Verkaufsverhandlungen für die LambdaNet länger als geplant an, da sich das Marktumfeld für Unternehmensverkäufe infolge der Subprime-Krise verschlechtert hat.

Die verbleibenden Telekommunikationsbeteiligungen wurden im Segment Festnetztelefonie zusammengefasst. Hier liegt der Fokus auf Ergebnis- anstelle von Umsatzmaximierung, stellte Herr Zimmermann klar. Dabei hat man im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich operiert.

Im vergangenen Geschäftsjahr sank der Konzernumsatz von 127,5 auf 75,7 Mio. Euro. Der Rückgang geht vor allem auf das Fehlen der Umsatzbeiträge der als „held-for-sale“-geführten Gesellschaften zurück. Der gleiche Effekt wirkte sich auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit einem Rückgang von 8,8 auf 4,5 Mio. Euro aus. Hingegen konnte mit 1,7 Mio. Euro erstmals nach langer Zeit wieder ein positives Jahresergebnis ausgewiesen werden, was im Vergleich zum Vorjahr einer Verbesserung von über 16 Mio. Euro entspricht. Der Jahresüberschuss betrug 2,8 Mio. Euro nach einem Fehlbetrag von 0,3 Mio. Euro im Vorjahr.

Im Segment Festnetztelefonie belief sich das EBITDA auf 3,1 nach 0,5 Mio. Euro im Vorjahr. Ähnlich, so Herr Zimmermann, stellte sich die Entwicklung bei den zum Verkauf gestellten Gesellschaften dar. Auch hier waren die Umsätze rückläufig, während die Ergebnisse sich verbesserten oder zumindest konstant blieben. Der Umsatz fiel hier in 2007 auf 34,4 Mio. Euro, während das bereinigte Ergebnis minus 2,7 nach noch minus 9,7 Mio. Euro im Vorjahr betrug. Unter Berücksichtigung der aufgrund des Status „held-for-sale“ ausgesetzten Abschreibungen hätte diese Ergebnisverbesserung allerdings 4,1 Mio. Euro betragen.

Starke Verwerfungen zeigt nach Aussage des Finanzvorstands die Bilanz aufgrund der Umstufung von Gesellschaften in den Status „held-for-sale“. Faktisch sind die Werte zu den Vorjahresbilanzen damit nur noch in den Positionen Eigenkapital und Bilanzsumme vergleichbar, während bei den weiteren Bilanzpositionen umfangreiche Umgliederungen vorgenommen wurden. Insbesondere konnte die Eigenkapitalquote um 9 Prozentpunkte auf nunmehr 42,1 Prozent verbessert werden.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres zeigte sich laut Herrn Zimmermann eine Fortsetzung der positiven Tendenzen des vergangenen Geschäftsjahres. So wurde das EBITDA auf 3,3 Mio. Euro verbessert, während das Konzernergebnis mit 4,4 Mio. Euro positiv ausfiel. Diese Zahl entspricht einer Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Mio. Euro. Nicht in das Konzernergebnis eingeflossen sind dabei allerdings die Abschreibungen der „held-for-sale“-Gesellschaften. Unter Berücksichtigung dieser Abschreibungen beträgt die Ergebnisverbesserung 3,1 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote wurde weiter auf nunmehr 47 Prozent zum 30. Juni 2008 erhöht.

In der Festnetzsparte wurde ein Periodenüberschuss von 3,2 (Vj.: 0,4) Mio. Euro erreicht, während die zum Verkauf stehende LambdaNet das Ergebnis von minus 2,8 auf 0,9 Mio. Euro verbessern konnte.

Mit Optimieren, Akquirieren und Verkaufen bezeichnete Herr Zimmermann die anstehenden strategischen Aufgaben der Gesellschaft. Optimieren betrifft die Festnetzsparte, während es beim Akquirieren um Investitionen in neue Beteiligungen geht. Diese sollen aus den Feldern innovative Technologien und Unternehmenssanierungen stammen. Allerdings wurden entsprechende Aktivitäten im vergangenen Jahr durch die Anfechtungsklagen gegen die Beschlüsse der Hauptversammlung behindert, so dass erst seit Anfang dieses Jahres in das neue Geschäftsfeld gestartet wurde. Die bisher geprüften rund 100 potenziellen Beteiligungsmöglichkeiten konnten allerdings noch nicht überzeugen.

Zusätzlich erfolgte eine Analyse von in Frage kommenden Branchen, wobei erneuerbare Energien als wesentliche Fokus-Branche identifiziert wurde. Daher plant die Gesellschaft nach Aussage von Herrn Zimmermann den Einstieg in diesen Markt mit einem Engagement im Solarthermie-Geschäft. Gemeinsam mit Partnern sollen dabei vornehmlich mit Städten und Gemeinden sowie Unternehmen Verträge über die Projektierung, Errichtung und Finanzierung von Solarheizkraftwerken abgeschlossen werden. Neben der Errichtung soll die 3U HOLDING AG die Strukturierung der Finanzierung für die künftigen Erwerber übernehmen.

Abschließend erfuhren die Teilnehmer noch, dass die Ergebnisse der Festnetzsparte bereits zum Halbjahr die Ziele für das gesamte Geschäftsjahr übertroffen haben, so dass die Ergebnisziele dieses Segments deutlich angehoben werden konnten.

Im Anschluss an den Bericht des Finanzvorstands erhielt Herr Coch, der für eine Wahl in den Aufsichtsrat in der Hauptversammlung kandidierte, Gelegenheit zu einer kurzen Vorstellung, ehe der Versammlungsleiter die Generaldebatte eröffnete.


Allgemeine Aussprache

Die Schwerpunkte der Generaldebatte lagen auf den Gebieten Realisierung des Verkaufs der zum Verkauf gestellten Beteiligungen, Umsetzung des neuen Geschäftskonzepts als Holding und Transparenz der Berichterstattung der Gesellschaft. Zu letzterem Punkt kam deutliche Kritik seitens der Teilnehmer, gefordert wurde eine stärkere Konkretisierung der Ausführungen beispielsweise im Geschäftsbericht.

Die Diskussion eröffnete Dieter Tassler von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Wie dieser feststellte, wurde die Neuausrichtung der Gesellschaft bereits auf der außerordentlichen Hauptversammlung vom Januar des Vorjahres angekündigt (siehe hierzu auch den HV-Bericht von GSC Research), zu den neuen Aktivitäten gebe es aber nur wenig zu erfahren. Zwar räumte Herr Tassler ein, dass die Anfechtungsklagen die Gesellschaft im vergangenen Jahr belastet hatten, aber gleichwohl konnten ihn die präsentierten Ergebnisse der neuen Ausrichtung nicht überzeugen.

Ebenso wollte der Aktionärsschützer wissen, warum der Verkauf der LambdaNet noch nicht abgeschlossen werden konnte. Der von Herrn Zimmermann genannte Zusammenhang mit der Bankenkrise war für ihn nicht schlüssig dargestellt. Von besonderem Interesse waren für Herrn Tassler zudem die neuen Schwerpunkte der Gesellschaft, zu denen er konkretere Angaben haben wollte. Schließlich erkundigte er sich noch, ob der im vergangenen Geschäftsjahr erfolgte Verkauf von Fondsanteilen womöglich die Trennung von Tafelsilber bedeutet und welche Ergebnisse damit erzielt wurden.

Der Verfasser dieses Beitrags konzentrierte sich ebenfalls auf die geplanten Unternehmensverkäufe und die Neuausrichtung als Beteiligungsgesellschaft. Laut Geschäftsbericht gab es in 2007 Kaufangebote für die LambdaNet über dem Buchwert. Dazu interessierte ihn, wie nachhaltig diese waren und ob dabei zwar Kaufinteresse bestanden hat, aber womöglich keine Finanzierung für einen Erwerb bei den Interessenten zur Verfügung stand. Ebenso hatte die Gesellschaft im Bericht zum ersten Quartal 2008 der Hoffnung Ausdruck verliehen, die Beteiligung im laufenden Geschäftsjahr verkaufen zu können. Hier lautete die Frage, was hier Hoffnung bedeutet.

Ferner waren aufgrund der Zuordnung der Beteiligung zu den zum Verkauf stehenden Gesellschaften Abschreibungen nicht in den Konzernabschluss eingeflossen. Hierzu interessierte die Höhe des aufgelaufenen Ergebnisrisikos, wenn die Beteiligung womöglich doch nicht verkauft werden sollte. Im Zusammenhang mit dem Beteiligungsgeschäft fragte der Verfasser nach konkreten Kriterien für das Eingehen von künftigen Beteiligungen, zudem wollte er wissen, warum Investoren die Aktie der 3U HOLDING gegenüber anderen Beteiligungsgesellschaften mit gleichartiger Geschäftstätigkeit bevorzugen sollten. Ebenso interessierte, welche konkreten Beiträge die Gesellschaft bei dem geplanten Einstieg in das Solargeschäft übernehmen wird.

Herr Neumann von der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) stellte einleitend fest, dass das positive Ergebnis 2007 durch die Ausgliederung der zum Verkauf stehenden Gesellschaften ermöglicht wurde. Neben vertiefenden Fragen zu den zum Verkauf stehenden Beteiligungen hatte er auch solche zum operativen Geschäft im Festnetzbereich. Zudem erkundigte er sich, für welche Branche sich die Verwaltung im Beteiligungsgeschäft als kompetent ansieht.

In der Folge stellten noch mehrere Anleger Detailfragen, ehe die Hauptversammlung für die Vorbereitung der Antworten unterbrochen wurde.


Antworten

Während die Antworten vorbereitet wurden, hatten die Aktionäre Gelegenheit zu einer Stärkung am Büfett. Nach rund 40 Minuten wurde die Hauptversammlung dann fortgesetzt. Den ersten Teil der Antworten übernahm Herr Zimmermann, die weitere Beantwortung erfolgte durch seinen Kollegen Michael Schmidt.

Unter anderem bestätigte Herr Zimmermann die Schwerpunkte der Neuausrichtung mit Optimieren (Festnetzgeschäft), Akquirieren (innovative Technologien und Unternehmenssanierungen) sowie Verkaufen (zum Verkauf gestellte Beteiligungen). Akquirieren wird die 3U HOLDING allerdings nicht in den Branchen Pharma, Biotech und Chemie. Das Beteiligungsgeschäft war im vergangenen Jahr aufgrund der Anfechtungsklagen deutlich behindert. Seit Jahresanfang hingegen wurden bereits über 100 Beteiligungsmöglichkeiten geprüft, es wurde aber noch keine Investition getätigt.

Der Verkauf der LambdaNet fand bisher aufgrund der Auswirkungen der Bankenkrise nicht statt, war weiter zu hören. Maßgeblich war dabei die seither zurückhaltende Einstellung der Banken bei der Finanzierung von Unternehmenserwerben. Keine Auskünfte gab es zu den Buchwerten der zum Verkauf stehenden Gesellschaften. Ebenso wurden auch die Fragen zum Stand der Verkaufsbemühungen, zu den Aussichten für einen Verkauf noch im laufenden Geschäftsjahr und den im Geschäftsbericht genannten Kaufangeboten mit Verweis auf die laufenden Verkaufsbemühungen nicht beantwortet.

Die seit der Entscheidung über die Verkaufsabsicht bei der LambdaNet kumulierten nicht in den Konzernabschluss eingeflossenen Abschreibungen (Anm. des Verfassers: Ergebnisrisiko im Konzern, sofern der Verkauf nicht stattfinden sollte) wurden für die Zeit bis zum 30. Juni 2008 mit 7,2 Mio. Euro angegeben. Allerdings steht die Gesellschaft unter diesem Blickwinkel nicht unter Zeitdruck, denn die entsprechenden Bilanzierungsvorschriften lassen Spielraum, solange der Verkauf betrieben wird und die Ursache für die Verzögerung nicht beim Verkäufer liegt.

Mit den im vergangenen Geschäftsjahr verkauften Fondsanteilen wurde über die Gesamtanlagezeit gerechnet ein Ertrag von 1,9 Mio. Euro entsprechend einer Rendite von 9,4 Prozent erzielt. Im Geschäftbericht wurden in diesem Zusammenhang auch abgegrenzte Zinsen für in dem Fonds gehaltene festverzinsliche Wertpapiere von über 0,3 Mio. Euro ausgewiesen.

Herr Schmidt wies darauf hin, dass die Gesellschaft bei dem geplanten Engagement im Solarmarkt beispielsweise bei der Budgetplanung, im Rechtsbereich und beim Inkasso inhaltliche Beiträge leisten kann. Daneben gibt es aber auch noch weitere Themen, führte er aus. Differenzieren gegenüber anderen Beteiligungsgesellschaften kann sich die Gesellschaft vor allem dadurch, dass sie mit einem erfolgreichen eigenen operativen Geschäft groß geworden ist. In diesem Praxis-Know-how sieht der Vorstand ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal im Kapitalmarkt.

Investitionen im Beteiligungsgeschäft sind den weiteren Angaben zufolge auch mit Co-Investoren vorstellbar. Schwerpunktmäßig wird dies im deutschsprachigen Raum erfolgen, wobei die Beteiligungen überdurchschnittliche Renditepotenziale aufweisen sollen. Investiert wird in Unternehmen mit überzeugenden Technologien und Alleinstellungsmerkmalen, wobei die Haltedauer auf bis zu fünf Jahre ausgelegt ist. Keineswegs sind allerdings Seed-Finanzierungen beabsichtigt. Bei Sanierungen hingegen setzt man seitens der 3U HOLDING auf produktionsnahe oder industrieorientierte Gesellschaften mit intakter Substanz. Um die Motivation des Managements hochzuhalten, sollte dieses möglichst selbst an den jeweiligen Unternehmen beteiligt sein.


Abstimmungen

Bei den Abstimmungen betrug die Präsenz 14.377.479 Aktien entsprechend 30,69 Prozent des Grundkapitals. Bei der Abstimmung über die Entlastung des Vorstands waren aufgrund der Stimmrechtsverbote nur 2.539.570 Aktien stimmberechtigt. Sämtliche Tagesordnungspunkte wurden mit Mehrheiten über 98 Prozent der Stimmen verabschiedet.

Im Einzelnen abgestimmt wurde im Subtraktionsverfahren über die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3), die Wahl der BDO Deutsche Warentreuhand AG zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2008 (TOP 4) und über die Wahl von Peter Coch in den Aufsichtsrat (TOOP 5).

Die Veranstaltung endete gegen 14:25 Uhr.


Fazit und eigene Meinung

Die Stimmung der Teilnehmer bei dieser Hauptversammlung der 3U HOLDING AG war gemischt. Neben Unzufriedenheit mit den bisherigen Fortschritten bei der Neuausrichtung und dem Verkauf von Beteiligungen war im persönlichen Gespräch mit Teilnehmern während der Pause auch die Erwartung zu hören, dass sich die Gesellschaft nunmehr auf dem richtigen Weg befindet, wenn zeitnah vorzeigbare Ergebnisse erzielt werden. Die Verwaltung zeigte sich durchweg optimistisch hinsichtlich des Aktienkurses. Gestützt wurde diese Einschätzung sowohl auf die eigene Beurteilung von Fundamentaldaten als auch auf positive Stellungnahmen in mehreren Presseorganen.

Kurzfristig ist der Verlauf des Verkaufs von LambdaNet von besonderer Bedeutung für die Aktie. Weder ein langes Hinziehen des Verkaufsprozesses noch ein unbefriedigendes Verkaufsergebnis sind für den Aktienkurs förderlich. Aber genau diese Hängepartie scheint sich weiter hinzuziehen. Interessenten sind wohl vorhanden, aber die haben offenbar zumindest derzeit kein Geld verfügbar. Investoren werden daher wohl bis zu einem Abschluss der LambdaNet-Transaktion Geduld für die Aktie mitbringen müssen.


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Veröffentlichungsdatum: 09.08.2008 - 11:10
Redakteur: hmi
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