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Fortsetzung der Zusammenarbeit mit SPORTFIVE beabsichtigt
Der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ist heute ein Vertragsangebot der SPORTFIVE GmbH & Co. KG, Hamburg ('SPORTFIVE') zur langfristigen Verlängerung der bisherigen Vermarktungskooperation zugegangen.

Das zur Annahme durch Borussia Dortmund bis zum 20.06.2008 befristete Vertragsangebot von SPORTFIVE beinhaltet die Verlängerung der bisherigen Zusammenarbeit unter wirtschaftlich neuen Rahmenbedingungen bis zum 30.06.2020. SPORTFIVE soll weiterhin die Vermarktung bestimmter Werbe- und Medienrechte im Namen von Borussia Dortmund übernehmen und erhält wie bisher von Borussia Dortmund Provisionen bzw. Erlösbeteiligungen. An Borussia Dortmund sollen dafür Vergütungen in Höhe von insgesamt 50,0 Mio. EUR durch SPORTFIVE gezahlt werden. Borussia Dortmund und SPORTFIVE streben so die Fortsetzung der bislang bewährten und vertrauensvollen Vermarktungsallianz an.

Borussia Dortmund liegt zudem die Kreditzusage einer deutschen Immobilienbank vor. Vorgesehen ist dazu der Abschluss eines Kreditvertrags in Höhe von 20,0 Mio. EUR bei einer festen Laufzeit von fünf Jahren unter Hingabe banküblicher Sicherheiten.

Bei Abschluss dieser vorgesehenen Verträge und mit den Borussia Dortmund dann planmäßig im Juni 2008 zufließenden Mitteln soll noch im Geschäftsjahr 2007/2008 (Geschäftsjahresende 30.06.2008) ausschließlich das unter dem 06.06.2006 geschlossene Credit Agreement mit der Morgan Stanley International Bank Limited, London ('Morgan Stanley'), vorzeitig (ursprüngliche Laufzeit bis 2021) abgelöst und die zum 30.06.2008 bestehende Darlehensvaluta vollständig zurückgeführt werden. Unter Berücksichtung der im laufenden Geschäftsjahr bereits erfolgten Regel- und Sondertilgung würden dadurch (Brutto-)Finanzverbindlichkeiten im Konzern um EUR 59,8 Mio. von 128,9 Mio. EUR auf 69,1 Mio. EUR zum 30.06.2008 abgebaut.

Weiterer Effekt der Ablösung von Morgan Stanley wäre u.a. eine deutliche Verbesserung der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit in den nächsten Jahren. Borussia Dortmund könnte so bereits im Geschäftsjahr 2008/2009 eine erhebliche Verstärkung des Lizenzspielerkaders realisieren und auch nachhaltig in den kommenden Jahren Personalaufwendungen für die Lizenzspielermannschaft in Höhe von mindestens 36,0 Mio. EUR in diesem Bereich aus dem operativen Geschäft, d.h. ohne Neuverschuldung, finanzieren.

Die Geschäftsführung beabsichtigt daher, die vorgenannten Geschäfte einzugehen bzw. die genannten Maßnahmen durchzuführen.

Veröffentlichungsdatum: 12.06.2008 - 17:33
Redakteur: rpu
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