Die KTM Power Sports AG verbesserte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 sowohl Umsatz, als auch Ergebnis und Absatz. „Mit 90.306 verkauften Fahrzeugen, der erfolgreichen Präsentation unserer Vierrad-Produkte X-Bow und ATV, als auch mit der Erweiterung unseres Vertriebsnetzes, haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit gefestigt, sondern auch die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung in die Zukunft gestellt“, so DI Stefan Pierer, CEO der KTM Power Sports AG.
Höchster Umsatz in der Unternehmensgeschichte
Der Konzernumsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 14,0% von 496,8 Mio. EUR auf 566,1 Mio. EUR gesteigert werden. Das EBIT verbesserte sich um 16,9% auf 39,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2006/07 erfolgte eine Änderung der Darstellung von Sponsorerlösen. Zu Vergleichszwecken wurden die Zahlen im Geschäftsjahr 2005/06 angepasst.
Dieser Sieg ist neben der anhaltend hohen Nachfrage nach Offroad Competition Modellen, auf die erfolgreiche Einführung von neuen Street-Produkten (690 Supermoto, 990 Super Duke R, 950 Supermoto R), auf den gestiegenen Absatz der Related Products und das zunehmende OEM-Motorengeschäft zurückzuführen.
Das EBIT konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 16,9% von 34,0 Mio. EUR auf 39,8 Mio. EUR verbessert und ein Ergebnis je Aktie von 3,57 EUR erzielt werden, was einer Steigerung von 23,1% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Mitarbeiter um 9,3% zum Vorjahr gestiegen
Durchschnittlich beschäftigte KTM im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.778 MitarbeiterInnen (zum Stichtag: 1.931), wovon 449 MitarbeiterInnen im Ausland tätig sind. Der anhaltende Einsatz der MitarbeiterInnen, die die Herausforderungen der Einführung völlig neuer Modelle sehr gut angenommen haben, ist der wesentlichste Bestandteil des Erfolgs von KTM.
Ausblick
KTM fährt auf der Überholspur in das angelaufene Geschäftsjahr. Der Fokus liegt in der Entwicklung von neuen innovativen Produkten und dem Serienstart des X-Bow. Darüber hinaus wird mit der Kapazitätserweiterung sowohl im Zweirad- als auch im Vierrad-Bereich begonnen, um auch in Zukunft nachhaltiges Wachstum gewährleisten zu können. Im Geschäftsjahr 2007/08 wird erneut mit einem zweistelligen Umsatzwachstum gerechnet. Das höchste Einzelrisiko der KTM-Gruppe bleibt auch im angelaufenen Geschäftsjahr die Wechselkursentwicklung, da das US-Dollar Geschäft noch nicht abgesichert wurde.
Veröffentlichungsdatum:
13.11.2007
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12:09
Redakteur:
rpu