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Zahlen zum Geschäftsjahr 2007
Nach dem Zusammenschluss mit der GEHAG-Gruppe wurden zwei Konzernabschlüsse 2007 erstellt: Der offizielle Abschluss berücksichtigt die GEHAG ab Closing der Transaktion (August 2007) über fünf Monate. Der die Ertragslage der Gruppe weitaus besser zeigende Pro Forma-Abschluss unterstellt, dass die GEHAG bereits seit Anfang 2007 zur Deutsche Wohnen-Gruppe gehört hätte.

Operativ lagen das Vermietungsergebnis 2007 bei 135,4 Mio. EUR und das Verkaufsergebnis bei 3,4 Mio. EUR (jeweils Pro Forma). Die Deutsche Wohnen hat ihre stichtagsbezogene, durchschnittliche Nettokaltmiete gegenüber dem 31. Dezember 2006 um 3,6 Prozent auf 4,89 pro m² gesteigert und erzielte gesamte Nettokaltmieterlöse in Höhe von 186,3 Mio. EUR (Pro Forma).

Sowohl hinsichtlich der Mieterlöse als auch in den Pro Forma-Kennzahlen EBITDA (101,2 Mio. EUR) und Funds from Operations (10,2 Mio. EUR) bewegen sich die Ergebnisse auf dem Niveau der Ende November 2007 abgegebenen Prognose. Das Konzernergebnis nach Steuern lag Pro Forma bei 231,4 Mio. EUR und im Pflichtabschluss bei 29,8 Mio. EUR.

Für das Geschäftjahr 2007 wird die Deutsche Wohnen keine Dividende an ihre Aktionäre zahlen. Wie in den vergangenen Monaten von der Gesellschaft kommuniziert, legt der im vergangenen Jahr neuformierte Vorstand den Fokus der Geschäftspolitik auf die langfristige Wertentwicklung und wird demzufolge künftige Dividenden, anders als in den vergangenen Geschäftsjahren der Deutsche Wohnen, konsequent an der Ertragslage der Gruppe ausrichten.

Der Net Asset Value der Deutsche Wohnen ist mit 37,16 EUR je Aktie gegenüber dem 31. Dezember 2006 (36,29 je Aktie) um 2,4 Prozent bzw. 0,87 EUR je Aktie gestiegen. Hier ist zu berücksichtigen, dass der 2006er-Wert die GEHAG-Transaktion noch nicht berücksichtigt hat (Akquisitionszeitpunkt Juli 2007), dass die damalige Berechnungsmethodik noch auf dem Anschaffungskostenmodell beruhte (2007: Fair Value-Modell) und noch nicht die Verbindlichkeiten aus der in 2007 neuen EK 02-Besteuerung beinhaltete.

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR) ist im Rahmen einer Anlassprüfung nach § 342b Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 HGB zu dem Ergebnis gekommen, dass im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007 die Vergleichszahlen der Deutsche Wohnen AG für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli bis 31. Dezember 2006 anzupassen sind.

Gegenstand der Prüfung war die erstmalige Vollkonsolidierung der DB Immobilienfonds 14 Rhein-Pfalz Wohnen GmbH & Co. KG (nachfolgend kurz 'DB 14'). Die Deutsche Wohnen AG hat im Konzernabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2006 erstmalig die Zweckgesellschaft DB 14 gemäß SIC 12 einbezogen und hieraus einen Ertrag aus Unternehmenszusammenschluss in Höhe von 8,8 Mio. EUR realisiert. Nach Ansicht der DPR hätte die Vollkonsolidierung nicht erst zum 31. Dezember 2006 sondern bereits früher erfolgen müssen. In Folge dessen hätte der Unterschiedsbetrag nicht erfolgswirksam erfasst werden dürfen.

Der neue Vorstand der Deutsche Wohnen AG hat sich mit dem Ergebnis der Prüfung der DPR einverstanden erklärt und wird daher eine entsprechende Korrektur des Konzernabschlusses vornehmen (zu Einzelheiten siehe bei 'Erläuterungen'). Er will damit für alle Investoren und Marktteilnehmer die Transparenz innerhalb der Deutschen Wohnen Gruppe weiter erhöhen.

Für das Geschäftsjahr 2007 und die Folgejahre ergeben sich keine wesentlichen Änderungen hinsichtlich der Ergebnis- und Cash Flow Entwicklung der Deutsche Wohnen AG.

Veröffentlichungsdatum: 27.03.2008 - 08:21
Redakteur: rpu
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