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Prognostiziertes Ergebnis für 2007 erreicht
Die H&R WASAG AG hat nach ihren heute vorgelegten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 73,1 Mio. EUR (Vorjahr: 75,0 Mio. EUR) ihre korrigierte Prognose vom Oktober 2007 leicht übertroffen. Das um den Verkauf der Sprengstoffsparte bereinigte Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 56,4 Mio. EUR ebenfalls leicht über der Prognose. Geringfügig schwächer als im Vorjahr entwickelte sich 2007 das EBITDA und erreichte 92,7 Mio. EUR (2006: 100,9 Mio. EUR). „Angesichts von deutlich höheren „windfall profits“ im Geschäftsjahr 2006 haben wir unsere nachhaltige operative Ergebniskraft weiter verbessert“, so Gert Wendroth, Vorstandsvorsitzender der H&R WASAG AG. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 trotz schwieriger Rahmenbedingungen in den letzten Monaten einen Umsatz von 797,9 Mio. EUR (Vorjahr: 816,8 Mio. EUR). Bereinigt um die veräußerten Sprengstoffaktivitäten verzeichnete die H&R WASAG hingegen ein Umsatzwachstum um 4,5% von 743,5 Mio. EUR auf 776,6 Mio. EUR.

Beide Geschäftsbereiche mit positiven Entwicklungen

Insbesondere der Bereich Chemisch-pharmazeutische Rohstoffe setzte sein beeindruckendes Wachstum fort und erzielte einen deutlichen Umsatzzuwachs von 28,8 Mio. EUR auf 729,3 Mio. EUR (Vorjahr: 700,5 Mio. EUR). Aufgrund der Preisentwicklung bei Rohöl und den sich normalisierenden Margen bei Fertigprodukten und damit geringeren „windfall profits“ als im Vorjahr reduzierte sich das EBITDA in diesem Bereich von 98,3 Mio. EUR auf 80,6 Mio. EUR. Bereinigt um die von der H&R WASAG AG nicht zu beeinflussenden Rahmenbedingungen konnte das operative Ergebnis damit sogar leicht verbessert werden.

Positiv entwickelte sich auch der Bereich Kunststoffe. Bei einer Umsatzsteigerung um 10% auf 47,3 Mio. EUR (2006: 43,0 Mio. EUR) hat der Geschäftsbereich ein EBITDA von 3,9 Mio. EUR erzielt (2006: 2,9 Mio. EUR) - ein deutlicher Zuwachs um 34%. Aufgrund der bereits in den Vorjahren und 2007 entstandenen Belastungen aus dem Joint Venture in China hat sich die H&R WASAG AG entschlossen, die außenstehenden 50% zu übernehmen. Damit wird die H&R WASAG AG künftig die Geschäftsentwicklung in China positiv beeinflussen und so die sich dort ergebenden Wachstumsmöglichkeiten besser nutzen können. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der chinesischen Behörden.

Wachstumsaussichten positiv

Nach der beschlossenen Aufstockung des Investitionsvolumens für das Kapazitätserweiterungsprojekt „Projekt 40“ um 15 Mio. EUR auf nunmehr 70 Mio. EUR erwartet die H&R WASAG AG einen deutlichen Fortschritt auf dem Weg zu höherer Effizienz in den beiden Raffinerien in Salzbergen und Hamburg-Neuhof. Neben einem flexibleren Rohstoffeinsatz trägt die mit diesem und dem Anschlussprojekt „Golden Cut“ einhergehende zunehmende Ausrichtung auf Spezialitäten zu dem erwarteten Wachstum und einer weiteren Ertragsstabilisierung in den nächsten Jahren bei. Allein aus dem „Projekt 40“ wird ein Ergebnisbeitrag auf EBT-Basis von 9 Mio. EUR für 2008, von 14 Mio. EUR für 2009 und von 20 Mio. EUR für 2010 erwartet. Wendroth: „Die Wachstumsstory der H&R WASAG AG ist intakt: Wir erwarten trotz eines schwierigeren Umfeldes in 2008 ein Ergebnis vor Steuern von 50 bis 60 Mio. EUR bei einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Ab 2009 werden Umsatz und Ergebnis weiter kontinuierlich wachsen.“

Veröffentlichungsdatum: 21.02.2008 - 11:23
Redakteur: rpu
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