WKN:
522000
ISIN:
DE0005220008
Straße, Haus-Nr.:
Durlacher Allee 93,
D-76131 Karlsruhe, Deutschland
Telefon:
+49 (0) 721 / 63 - 12060

Internet: http://www.enbw.com

IR Ansprechpartner:
Frau Julia von Wietersheim
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Auf stabilem Wachstumskurs
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007 einen Umsatz von 10.518 Mio. EUR. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einer Steigerung um 14,1%. Das Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 6,4% auf 1.843 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich um 11,0% auf 1.281 Mio. EUR. Der Konzernüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um 526 Mio. EUR (+87,8%) auf 1.125 Mio. EUR. Hierin ist allerdings ein außerordentlicher steuerlicher Einmaleffekt in Höhe von 420 Mio. EUR, resultierend aus dem Unternehmenssteuerreformgesetz 2008, enthalten. Ohne diesen steuerlichen Sonderertrag wäre der Konzernüberschuss um 106 Mio. EUR bzw. 17,7% gestiegen.

 Das adjusted EBITDA blieb mit 1.711 Mio. EUR (+ 3,1%) ebenso wie das adjusted EBIT mit 1.149 Mio. EUR (+ 0,1%) nahezu auf dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkte sich dabei unter anderem die Erweiterung des Konsolidierungskreises durch die ganzjährige Konsolidierung der Stadtwerke Düsseldorf AG und die Vollkonsolidierung der Erdgas Südwest GmbH (ESW) sowie die verbesserte operative Performance im Geschäftsfeld Energie- und Umweltdienstleistungen aus. Diese positiven Effekte kompensierten zum Teil die erheblichen Senkungen der Netznutzungsentgelte durch die Bundesnetzagentur sowie deutliche Absatzrückgänge im Gasbereich aufgrund des milden Winters. Im Geschäftsfeld Strom, in dem die EnBW in den ersten neun Monaten 2007 rund 80% ihrer Umsatzerlöse erwirtschaftete, stieg das EBITDA um 2,4% auf 1.593 Mio. EUR. Das adjusted EBITDA stieg um 3,5% auf 1.476 Mio. EUR. Im Geschäftsfeld Gas ging das EBITDA dagegen um 28,1% auf 183 Mio. EUR und das adjusted EBITDA um 29,3% auf 177 Mio. EUR zurück. Ursache hierfür ist hauptsächlich der temperaturbedingt verminderte Gasabsatz sowie die Senkung der Netznutzungsentgelte durch die Bundesnetzagentur.

In Folge des gestiegenen EBITDA sowie eines Rückgangs des Working Capitals erhöhte sich der Operating Cashflow um 8,8% auf 1.275 Mio. EUR. Gestiegene Steuerzahlungen in den ersten neun Monaten 2007 belasteten dagegen den Operating Cashflow. In Folge deutlich höherer Investitionen (498 Mio. EUR) der EnBW ging der Free Cashflow um 118 Mio. EUR auf 843 Mio. EUR zurück. Die Investitionsschwerpunkte der EnBW sind der Ausbau  ihrer Erzeugungs- und Verteilanlagen.
 
Darüber hinaus erhöhte die EnBW im Berichtszeitraum ihre Anteile an der Erdgas Südwest GmbH (ESW), der Energie Sachsen Ost GmbH (ENSO) und der Gasversorgung Sachsen Ost Wärmeservice GmbH Co. KG (GSWK) und stärkte damit ihre Position in den Märkten Baden-Württemberg und Sachsen. Mit dem Anteilserwerb erhöht sich der von der EnBW mittelbar gehaltene Anteil an ESW um 28,0% auf 79,0%, an der ENSO um 14,4% auf 64,8% und an GSWK um 76,5% auf 100%.
 
Der Vorstandsvorsitzende der EnBW Hans-Peter Villis: "Für das vierte Quartal 2007 streben wir in den Geschäftsfeldern Strom sowie Energie- und Umweltdienstleistungen eine Steigerung der Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr an. Im Geschäftsfeld Gas erwarten wir aufgrund der festgesetzten reduzierten Netznutzungsentgelte sowie der Verschärfung des Wettbewerbs dagegen einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartalsergebnis. Insgesamt sind wir aber zuversichtlich, für das Geschäftsjahr 2007 ein gutes Konzernergebnis zu erzielen."

Veröffentlichungsdatum: 09.11.2007 - 10:27
Redakteur: rpu
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