Die Kreditinstitute der Mühl AG haben sich unter Führung der Hausbanken bereit erklärt, die Kreditlinien bis auf weiteres offen zu halten. Die für Mitte April erwartete endgültige Entscheidung über die dauerhafte Finanzierung der Mühl AG steht unter dem Vorbehalt einer positiven Fortführungsprognose. Deloitte & Touche, Düsseldorf, wurde beauftragt, diese Fortführungsprognose kurzfristig zu erstellen und das vom Unternehmen entwickelte Restrukturierungskonzept zu überprüfen, hieß es in einer Ad-Hoc Mitteilung vom Freitag.
Außerdem sieht das Konzept vor, dass eine Lösung mit den Anleihengläubigern gefunden wird. Entsprechende Gespräche wurden weiteren Angaben zufolge heute aufgenommen. Alle von dieser Seite eingebundenen Institutionen haben ihre Zustimmung zu der angedachten Vorgehensweise signalisiert. Bis dahin werden sie ihren Anlegern bzw. Entscheidungsgremien empfehlen, von Kündigungen abzusehen. Von Unternehmensseite wird erwartet, dass sich alle Kreditinstitute unter dem Vorbehalt einer Einigung mit den Anleihengläubigern und einer positiven Fortführungsprognose seitens Deloitte & Touche dem Konzept anschließen werden.