Der scheidende Zurich-Konzernchef Rolf Hüppi hat heute an der Generalversammlung offenbar den Unmut der Aktionäre zu spüren bekommen. Wie afx berichtet, betraf die persönlich gegen ihn gerichtete Kritik vorab das enttäuschende Geschäftsjahr und die Managerlöhne. "Natürlich hätte ich mir für Sie und für mich ein besseres Schlussjahr gewünscht", sagte Hüppi den Aktionären zu seinem Rücktritt von seinen Ämtern nach 40 Jahren bei der Zurich.
Die Zurich war weiteren Angaben zufolge im Jahr 2001 mit einem Verlust von 387 Mio. USD erstmals in der Geschichte des Unternehmens in die roten Zahlen gerutscht. Die Zurich müsse die Glaubwürdigkeit am Markt wiedergewinnen und gemachte Versprechen auch halten, so James Schiro, der Hüppi an der Konzernspitze ablöst. Er verlasse die Zurich mit der Überzeugung, dass es gelingen werde, das verlorene Vertrauen in die Gesellschaft zurückzugewinnen, so Hüppi. Er wünschte der Zurich für die Zukunft viel Erfolg. An weiteren Herausforderungen werde es nicht mangeln, hieß es weiter.