Die zur Julius Bär Holding AG gehörende Gruppe hat im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002 einen Reingewinn über dem Quartalsdurchschnitt des Vorjahres erzielt. Die von der Gruppe betreuten Kundenvermögen nahmen gegenüber Ende 2001 um 3 Prozent auf 130 Mrd. CHF zu, wobei vom Anstieg um 3,5 Mrd. CHF rund zwei Drittel auf Neugeld entfallen seien, berichtet heute afx.
Angesichts der anhaltend schwierigen Marktverhältnisse dürfte es weiteren Angaben zufolge sehr anspruchsvoll bleiben, die Erwartungen für dieses Jahr erfüllen zu können. Der Neugeldzufluss im 1. Quartal sei erwartungsgemäss insbesondere bei den Anlagefonds ausgesprägt gewesen. Unter Ausklammerung der Steueramnestie in Italien habe sich das Neugeld im Private Banking nach geringen Abflüssen im 2. Halbjahr 2001 erfreulicherweise wieder stabilisiert, hieß es.
Ertragsmässig sei das Quartal geprägt gewesen von anhaltend gedrückten Transaktionsvolumina und wie erwartet leicht reduzierten Vermögensverwaltungsgebühren. Die Kosten hätten sich im Rahmen des im letzten Sommer angekündigten Kostensenkungsprogramms entwickelt, konnte man der Meldung weiter entnehmen.