Der Umsatz der Eurofins-Gruppe ist im ersten Quartal 2002 um 58% auf 35,5 Mio. Euro gewachsen im Vergleich zu 22,4 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres. Neben der ersten Vollkonsolidierung von Analytico ist dies nach Unternehmensangaben auch auf ein starkes organisches Wachstum zurückzuführen.
Das EBITDA stieg von 1,4 Mio. Euro im 1. Quartal 2001 um 38% auf 1,9 Mio. Euro im 1. Quartal 2002. Dies stellt nach Ansicht des Managements ein gutes Ergebnis vor dem Hintergrund dar, dass das erste Quartal in der Bioanalytik traditionell eher schwach ist. Wegen erhöhter Abschreibungen, aufgrund der kumulierten Investitionen im Rahmen des laufenden Wachstums- und Integrationsprogramms, liegt das EBIT vor Firmenwertabschreibungen mit einem Verlust von –195.000 Euro im 1. Quartal 2002 unter dem Vorjahreswert von 104.000 Euro, während sich die Nettoverluste auf –1,633 Mio. Euro im 1. Quartal 2002 (-623.000 Euro im 1. Quartal 2001) erhöhten.
Das Basic-EPS betrug weiteren Angaben zufolge im 1. Quartal 2002 -0,12 Euro (Vorjahr: -0,05 Euro). Insgesamt liegen diese Ergebnisse innerhalb der Erwartungen, auch im Hinblick auf das Gesamtjahr. Im 1. Quartal 2002 habe die Eurofins Gruppe die Möglichkeit zur weiteren internen Konsolidierung genutzt. Nach dem außergewöhlich starken Wachstum im vergangenen Jahr als Resultat von Akquisitionen, wie Analytico in den Niederlanden, Miljö-Kemi in Skandinavien, Medigenomix in Deutschland und ATS in Frankreich, konzentriere sich Eurofins nun auf die Integration dieser Unternehmen in das bestehende Netzwerk von Laboratorien in Europa und den USA, hieß es.
"Die Maßnahmen, die unser Wachstums- und Integrationsprogramm vorantreiben, zeigen bereits positive Auswirkungen auf das tägliche Geschäft der Gruppe", stellt Dr. Gilles Martin, CEO von Eurofins, fest. "Die Eurofins Gruppe wird von offiziellen Stellen und Industriekunden als kompetenter und maßgeblicher Ansprechpartner angesehen. Ein Beispiel ist die Ernennung eines unserer dänischen Labors seitens der dänischen ´Environment Protection Agency´ zum Nationalen Referenzlabor, das mit der Qualitätskontrolle aller dänischen Labore, die Boden und Wasserproben ananlysieren, beauftragt ist. Dies unterstreicht die Anerkennung unserer kompetenten Teams, der Qualität und Breite unseres Portfolios analytischer Methoden sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Technologien im Dienste unserer Kunden."