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m+s Elektronik mit hohem Jahresfehlbetrag - Die m+s Elektronik AG weist für das
Die m+s Elektronik AG weist für das am 30. April 2001 zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2000/2001 einen Konzernverlust vor Steuern von 26,8 Mio. Euro aus (Vorjahr: 13,3 Mio. Euro). Damit konnte die für das abgelaufene Geschäftsjahr gemachte Prognose über einen zu erwartenden Verlust von rund 15 Mio. Euro nicht eingehalten werden. Der Verlust sei im Wesentlichen auf konzernweite außerordentliche Belastungen in Höhe von 20,8 Mio. Euro zurückzuführen, die sich vor allem zum Ende des Geschäftsjahres ergaben. Dies gab die m+s Elektronik AG am Mittwoch im Rahmen einer Ad-Hoc Mitteilung bekannt.

Wie der Ad-Hoc Mitteilung weiter zu entnehmen war, ist der Konzernumsatz der m+s Elektronik AG im abgelaufenen Geschäftsjahr - auch konsolidierungsbedingt - von 503 Mio. Euro um 32,8 Prozent auf 668 Mio. Euro gestiegen. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2000/2001 beläuft sich auf 24,1 Mio. Euro (Vorjahr: Jahresüberschuß 6,1 Mio. Euro)

Der Vorstand setze zur Zeit ein vom Aufsichtsrat verabschiedetes Restrukturierungsprogramm um, das auf den im abgelaufenen Geschäftsjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung der Geschäftsprozesse und Verbesserung des Marktauftritts basiere. Das Ziel sei es, durch eine Vielzahl von Maßnahmen eine nachhaltige Ergebnisverbesserung von mindestens 70 Mio. Euro pro Jahr (Basis: Verlust des Geschäftsjahres 2000/2001) zu erreichen, die ab dem dritten Jahr voll greifen werde. Im laufenden Geschäftsjahr sollen Ergebnisverbesserungsmaßnahmen mit einem Volumen von rund 10 Mio. Euro realisiert werden, hieß es in der Ad-Hoc Mitteilung weiter.



Veröffentlichungsdatum: 25.07.2001 - 17:33
Redakteur: sm
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