WKN:
554240
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DE0005542401
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Lütticher Straße 8a,
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Herr Dr. Johannes Blome-Drees
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HV-Bericht DNI Beteiligungen AG - Verwaltung setzt im Portfolio auf die Telekommunikation und Navigationssysteme




Zu ihrer diesjährigen Hauptversammlung lud die seit Ende Dezember 2002 im Freiverkehr der Börsen Berlin-Bremen und München notierte DNI Beteiligungen AG ihre Aktionäre am 29. August 2003 in das Senats-Hotel in Köln ein. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Georg Issels begrüßte die rund 20 anwesenden Aktionäre, Gäste und Vertreter der Presse, darunter Alexander Langhorst von GSC Research. Nach Erledigung der üblichen einleitenden Formalien und nach der Entschuldigung des aus Termingründen verhinderten Aufsichtsratsmitgliedes Rainer Thaler erteilte Dr. Issels dem Alleinvorstand der Gesellschaft, Herrn Friedrich Kautz, das Wort.


Bericht des Vorstands



Nach der Begrüßung der Teilnehmer ging Herr Kautz zunächst auf das Listing der Aktie der Gesellschaft im Freiverkehr der Börse Berlin-Bremen ein. Der erste Kurs der Aktie wurde am 27. Dezember 2002 mit 8 EUR festgestellt, der Jahresschlusskurs erreichte einen Wert von 9 EUR. Zwischenzeitlich wird die Aktie der DNI auch im Freiverkehr der Börse München gehandelt. Der Kurs der Aktie schwankte nach Vorstandsangabe in den vergangenen Monaten in einer Bandbreite zwischen 3,90 EUR und 9 EUR, am Tage vor der Hauptversammlung notierte der Anteilsschein bei rund 8 EUR.



Das allgemeine Umfeld an den Kapitalmärkten hat sich im Berichtsjahr nicht erholt, fuhr Herr Kautz fort, vielmehr setzten sich die Kursrückgänge abermals fort und führten zu Einbußen zwischen 27,7 Prozent im SDAX und sogar 68,9 Prozent beim NEMAX 50. Bedingt durch die Unsicherheit hinsichtlich des drohenden Irak-Kriegs hat sich diese Talfahrt in den ersten Monaten des laufenden Jahres noch weiter verstärkt und dazu geführt, dass der Deutsche Aktien-Index im Tief auf unter 2.200 Punkte absackte. Zuletzt konnten sich die Notierungen wieder deutlich erholen, und der DAX erreichte inzwischen wieder ein Niveau von etwa 3.500 Punkten.



Laut Angabe von Herrn Kautz konnte sich die Gesellschaft im Berichtsjahr zunächst noch weit gehend der allgemeinen Börsenentwicklung entziehen und positive Erträge aus dem Squeeze-out bei der Dresdner Bank AG sowie der Vodafone AG erzielen. Insbesondere Verlustrelationen im ersten Halbjahr 2003 im Zusammenhang mit der Veräußerung der Anteile an der in Insolvenz befindlichen Media! AG, die noch weit gehend Eingang in den Jahresabschluss 2002 gefunden haben, führten zu einem Fehlbetrag für das Jahr 2002.



Insgesamt erhöhte sich der Wertpapierbestand der DNI Beteiligungen leicht von 1,703 Mio. EUR in 2001 auf 1,739 Mio. EUR zum Bilanzstichtag 2002, und die Eigenkapitalquote reduzierte sich im Berichtszeitraum von 53,4 Prozent auf 46,6 Prozent. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 1,33 Mio. EUR nach 0,91 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Den Erlösen stehen als größte Positionen gegenüber der umsatzbezogene Aufwand mit 750 TEUR (Vj.: 325 TEUR), Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 635 TEUR (Vj.: 634 TEUR) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Volumen von 172 TEUR (Vj.: 72 TEUR).



Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vohrjahr resultiert nach Aussage von Herrn Kautz weit gehend aus der Vorwegnahme der Realisition zukünftiger Wertschwankungen im vorliegenden Jahresabschluss. Im Wesentlichen beziehen sich diese Wertschwankungen auf die Positionen Media! AG sowie Allianz AG.



Im Einzelnen wurden im Berichtszeitraum die nachfolgend wiedergegebenen Transaktionen durchgeführt. Gewinne konnten realisiert werden mit Wertpapieren der Dresdner Bank AG (172,6 TEUR), der Vodafone AG (80,5 TEUR), der Stratega-Ost AG (75,9 TEUR), der Mobilcom AG (45 TEUR), der Adori AG (40 TEUR), der Media! AG (40 TEUR), der Allianz AG (17,9 TEUR), der MLP AG (17,9 TEUR), der IMW AG (14,9 T-EUR) sowie einer Reihe weiterer Positionen. Insgesamt wurden Gewinne im Volumen von 590.624 EUR realisiert.



Verluste resultierten hingegen aus den Engagements in Media! AG (232,8 TEUR), Allianz AG (117,4 TEUR), Deutsche Telekom AG (59,3 TEUR), Heidelberger Druckmaschinen AG (24,3 TEUR), Distefora AG (13 TEUR) und MLP (4,4 TEUR). Insgesamt wurden Verluste im Volumen von 451.539 EUR realisiert.



Aktuell besteht das Portfolio im Wesentlichen aus Wertpapieren von Deutsche Telekom AG (421,9 TEUR), TeleAtlas N.V. (358,6 TEUR), Allerthal-Werke AG (199,3 TEUR), Carthago Capital AG (118 TEUR), Webac Holding AG (108,7 TEUR), TON-ART AG (62,3 TEUR) und Mobilcom AG (40,95 TEUR). Insgesamt beläuft sich der Portfoliowert dieser Positionen auf 1.310.152 EUR.



Der Fehlbetrag der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 231 TEUR (Vj.: 112 TEUR), und der Jahresfehlbetrag in Höhe von 239 TEUR führt mit dem aus dem Vorjahr resultierenden Verlustvortrag zu einem Bilanzverlust von 423 TEUR. Der Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres ist nach Einschätzung von Herrn Kautz neben der allgemeinen Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten nicht zuletzt von der Performance der größten Depotposition abhängig, den Papieren der Deutschen Telekom AG. Im ersten Halbjahr 2003 ist es zudem laut Verwaltung noch nicht gelungen, nennenswerte Abfindungs- und Squeeze-out-Positionen zu realisieren.



Im Anschluss an die Ausführungen des Vorstands nahm Dr. Issels noch kurz zur Abschreibung im Zusammenhang mit der Media! AG Stellung. Diese Position wurde ursprünglich im Jahre 2001 aufgebaut, und es konnten im Jahr 2002 Erträge in Höhe von rund 40 TEUR hieraus erzielt werden. Der Kurs hat sich von etwa 0,30 EUR zu Beginn des Jahres 2002 auf 1,90 EUR im November 2002 erhöht. Im Frühjahr 2003 haben die finanzierenden Banken wider Erwarten die erforderliche Kreditlinie nicht verlängert, und die Media! AG musste einen Antrag auf Insolvenz stellen. Insgesamt wurden im Zuge der Veräußerung Verluste in Höhe von 232,8 TEUR realisiert.



Selbstkritisch beurteilte Dr. Issels die Größe dieser Position im Verhältnis zum Gesamtportfolio der DNI Beteiligungen AG als zu groß und zu risikoreich. Inzwischen hat sich die Güte der Portfoliowerte aus Sicht des Aufsichtsratsvorsitzenden deutlich verbessert.



Im zweiten Teil der Ausführungen stellte Aufsichtsratsmitglied Martin Wirth, der hauptberuflich als Fondsmanager tätig ist, die drei Schwerpunktinvestments der DNI Beteiligungen AG vor. Als insgesamt sehr aussichtsreich bezeichnete Herr Wirth die Aktie der Mobilcom AG. Nach den erheblichen Problemen im vergangenen Jahr ist die Gesellschaft nach der Trennung von der UMTS-Lizenz inzwischen nahezu schuldenfrei und verfügt mit der rund 73prozentigen Beteiligung an der freenet.de AG über ein sehr interessantes und werthaltiges Asset.



Dank der guten Positionierung der freenet.de AG im Festnetzgeschäft sowie als Internet-Serviceprovider (ISP) dürfte diese Gesellschaft eine wichtige Rolle bei der Konsolidierung der deutschen Festnetzlandschaft spielen. Interessant im Hinblick auf die Aktie der Mobilcom AG ist der Umstand, dass der aktuelle Kurswert weit gehend von der freenet-Beteiligung abgedeckt wird und das originäre Serviceprovidergeschäft der Mobilcom AG noch nicht in die Bewertung der Aktie eingepreist ist. Daneben verfügt Mobilcom über einen Verlustvortrag von 5 bis 15 EUR je Aktie, der beispielsweise durch den Abschluss eines Ergebnisabführungsvertrags mit der Tochtergesellschaft freenet.de genutzt werden könnte.



Ebenfalls deutliches Potenzial auf mittlere Sicht erwartet Herr Wirth von der Aktie der Deutschen Telekom AG. In den vergangenen Monaten hat die Gesellschaft beim Schuldenabbau deutliche Fortschritte erzielt und konnte im Bereich Mobilfunk weiter wachsen. Für das kommende Jahr wird bei der Deutschen Telekom AG ein Free Cashflow je Aktie im Volumen von 1,5 bis 2 EUR erwartet, mit steigender Tendenz in den kommenden Jahren. Interessant aus Investorensicht ist nach Einschätzung von Herrn Wirth der Umstand, dass die Telekom in den kommenden Jahren mit vergleichsweise geringen Investitionen in die Netzinfrastruktur auskommen dürfte und dass dies zu einer deutlichen Ertragssteigerung beitragen dürfte.



Deutlich positiver als noch vor wenigen Monaten ist auch die Position des US-Geschäfts zu beurteilen. Dort verfügt die Deutsche Telekom als Nummer 5 im Mobilfunkmarkt über eine hervorragende Position und hat mit ihrer Technik einen Wettbewerbsvorteil, da die Wettbewerber sich noch immer in der Umstellung ihrer Netze auf den GSM-Standard befinden. In den vergangenen sechs Quartalen konnte die Deutsche Telekom immer besser als der Markt in den USA abschneiden.



Insgesamt erwartet Herr Wirth für die Deutsche Telekom ein Kurspotenzial auf bis zu 40 EUR in den kommenden vier Jahren. Die zu erwartenden Einbußen aus der Freigabe des Wettbewerbs im Ortsnetz dürften nach seiner Einschätzung durch das Wachstum eines Quartals in den USA kompensiert werden. Durch den Besitz der letzten Meile seitens der Deutschen Telekom AG fällt der Rückgang durch das Call-by-call ohnehin etwas moderater aus als vielfach erwartet.



Etwas riskanter ist die dritte große Depotposition, die TeleAtlas N.V. Die Gesellschaft liefert Daten für Navigationssysteme in Autos und Daten für mobile Navigation beispielsweise via Handy. In diesem Markt gibt es neben TeleAtlas nur noch einen weiteren Anbieter aus den USA. Hauptanteilseigner von TeleAtlas sind neben Bosch/Blaupunkt auch eine niederländische VC-Gesellschaft mit jeweils einem Drittel der Anteile. Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt rund 100 Mio. EUR, und seitens der Hauptanteilseigner liegt eine Finanzierungszusage bis zum Erreichen des Break-even im Jahre 2005 vor.



Derzeit wächst der Markt für Navigationssysteme in Europa mit jährlich rund 30 Prozent, das Wachstum in den USA bewegt sich auf einer niedrigeren Basis. Aktuell erzielt TeleAtlas Umsatzerlöse in Höhe von etwa 80 Mio. EUR, der Fixkostenblock liegt bei rund 120 Mio. EUR. Während das Geschäft in Europa bereits profitabel läuft, erfordert der amerikanische Markt noch Anlaufinvestitionen. In den USA wird mit dem Erreichen des Break-even im Jahre 2007 gerechnet.



Insgesamt sieht Herr Wirth eine Bewertung in einer Range zwischen 500 Mio. EUR und 1 Mrd. EUR als Zielgröße an. Angesichts des bestehenden Duopols in diesem Markt erwartet Herr Wirth, dass die großen Automobilkonzerne ein Interesse daran haben werden, dass beide Wettbewerber in diesem Markt am Leben bleiben.



Die DNI Beteiligungen AG verfügt gegenwärtig über etwa 100.000 Aktien der TeleAtlas N.V., deren Kurs im laufenden Jahr in einer Range zwischen 0,80 und 4 EUR schwankte. Der Emissionspreis lag vor einigen Jahren bei 19 EUR, und der Höchstkurs wurde von Herrn Wirth mit rund 26 EUR angegeben. Mit der Aktie der TeleAtlas möchte DNI vom erheblichen Marktpotenzial für Navigationssysteme profitieren.



Zu den Kunden von TeleAtlas zählt unter anderem auch die Firma Medion AG, die unlängst die Discount-Kette Aldi mit einem Navigationssystem beliefert hat, dessen Verkaufsreis bei etwa 500 EUR lag. Angesichts der immer umfangreicher werdenden Datenbasis ist nicht so schnell mit einer deutlichen Erosion der Preise für die erforderlichen Update-CD-ROM´s zu rechnen, so Herr Wirth weiter.


Allgemeine Aussprache



Befragt nach der aktuellen Entwicklung der Naxcor führte die Verwaltung aus, dass diese Biotech-Gesellschaft sich derzeit weiter auf Expansionskurs befindet. Neben der operativen Expansion befindet sich die Gesellschaft ferner auf der Suche nach weiteren Investoren, denen aktuell eine Wandelanleihe angeboten wird. Die Platzierung gestaltet sich jedoch trotz einer gewissen Verbesserung des Kapitalmarktumfelds als schwierig. Die DNI Beteiligungen AG ist mit 5.000 Aktien an der Naxcor AG beteiligt, der Beteiligungsbuchwert von 10 EUR zum Anschaffungszeitpunkt wurde zur Verringerung möglicher Risiken aus dieser Position auf 1 EUR je Aktie reduziert.



Aktionär Weeke erkundigte sich nach der aktuellen Entwicklung der Beteiligung an der TON-ART AG. Dr. Issels führte hierzu aus, dass die DNI mit etwa 2,5 Prozent oder etwa 600 Aktien an der TON-ART AG (siehe hierzu auch den HV-Bericht von GSC Research

) beteiligt ist. Nachdem die Gesellschaft im vergangenen Jahr in schweres Fahrwasser geraten war, konnten zu Beginn des laufenden Jahres neue Investoren gewonnen werden, und nun scheint das Unternehmen "aus dem Gröbsten heraus zu sein", so der Aufsichtsratsvorsitzende weiter.

Die DNI AG hat die Beteiligung auf einen Buchwert von rund 60 TEUR oder 100 EUR je Aktie abgeschrieben, wobei dieser Wert dem Bezugskurs der aktuell laufenden Kapitalerhöhung entspricht.



Vor Beendigung der allgemeinen Aussprache berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Georg Issels der Versammlung noch kurz über den Stand der so genannten Nachbesserungsrechte der DNI AG, die aus Squeeze-out-Verfahren resultieren. Im Zuge des Squeeze-out der Vodafone AG (früher: Mannesmann AG) hat die DNI AG insgesamt 7.870 Aktien angedient und dafür eine Abfindung von 206 EUR je Aktie erhalten. Nachbesserungspotential verspricht sich die Verwaltung aus dem Umstand, dass die Muttergesellschaft der Vodafone AG die Beteiligung mit einem Buchwert von 309 EUR in der Bilanz stehen hat und keine Abschreibungen auf diese Position beabsichtigt.



Derzeit befindet sich das Spruchstellenverfahren noch in einem sehr frühen Stadium, so dass noch keinerlei Prognose über die tatsächlich zu erwartende Nachbesserung abgegeben werden kann. Um das mögliche Potenzial zu verdeutlichen, führte Dr. Issels weiter aus, dass im Best case-Szenario, d.h. das Gericht setzt den Wert der Aktien mit einem Wert von rund 300 EUR an, der DNI AG für jede der 7.870 angedienten Aktien dieser Differenzbetrag zuzüglich aufgelaufener Zinsen zufließen würde. Dies entspräche dann einem Ertrag von etwa 5 EUR je Aktie der DNI AG.



Mit Blick auf den Kursverlauf der DNI-Aktie ergänzte der Aufsichtsratsvorsitzende, dass seit dem Börsenlisting im vergangenen Dezember mehrere tausend Aktien der Gesellschaft gehandelt wurden und dass der Kursverlauf die Entwicklung der Situation bei der Media! AG relativ stark nachvollzogen und kurz nach Insolvenzantragstellung seinen Tiefstand mit 3,90 EUR erreicht hat. Seither hat sich der Aktienkurs wieder deutlich erholt und bewegt sich aktuell im Bereich von 8 EUR. Damit ist der Anteilsschein nach Ansicht des Aufsichtsratsvorsitzenden weder über- noch unterbewertet.


Abstimmungen



Nach Beendigung der allgemeinen Aussprache gegen 12:10 Uhr wurde die Präsenz mit 85.315 Aktien oder 56,88 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals festgestellt. Sämtliche Beschlussvorlagen der Verwaltung wurden von den Anteilseignern einstimmig verabschiedet. Neben der Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3) stand ebenfalls die Wahl der Formhals Revisions- und Treuhand-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Wipperführt, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2003 auf der Agenda (TOP 4).



Der Versammlungsleiter schloss die Hauptversammlung gegen 12:20 Uhr und lud die Teilnehmer zum traditionellen Mittagsmenü ein.


Fazit



Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die DNI insbesondere aufgrund der Portfoliowerte Allianz AG sowie der Media! AG, die im Frühjahr des laufenden Jahres einen Insolvenzantrag stellen musste, nicht dem schwachen Umfeld an den Kapitalmärkten entziehen können. Positiv zu werten ist der Umstand, dass die eingetretenen Wertberichtigungen auf die beiden Positionen, wenngleich zum Teil erst in 2003 entstanden, bereits in den Jahresabschluss 2002 einbezogen wurden, so dass die Gesellschaft unbelastet ins neue Jahr starten konnte. Ohne diese Belastungen wäre im Geschäftsjahr 2002 bei der DNI AG ein positives Jahresergebnis ausgewiesen worden.



Der Kapitalmarkt beurteilt diese Verfahrensweise offenbar ebenfalls positiv, da der Aktienkurs sich von seinem Tiefststand im Frühjahr bei 3,90 EUR wieder deutlich erholen konnte und aktuell in Höhe von rund 8 EUR notiert. Entscheidend für die Entwicklung im laufenden Jahr wird die Performance der drei Schwerpunktinvestments in die Deutsche Telekom, die Mobilcom sowie die TeleAtlas sein.




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Hinweis: Die DNI Beteiligungen AG besitzt Aktien der GSC Info und Beteiligungen AG als Muttergesellschaft von GSC Research.



Veröffentlichungsdatum: 06.09.2003 - 16:04
Redakteur: ala
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