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Management Data: Fehlbetrag von 11,9 Mio. DM - Eine außerordentliche Belastung war die Inso
Die Umsätze der Management Data Media Systems AG stiegen im 3. Quartal kumuliert auf 36,4 Mio. DM, was eine Steigerung von 172 Prozent gegenüber den ersten 9 Monaten des Vorjahres bedeutet. Das Unternehmen hat mit 20,6 Mio. DM im 3. Quartal 2000 somit 30 Prozent mehr Umsatz geschrieben als im gesamten 1. Halbjahr, hieß es in einer Ad-Hoc Mitteilung von Management Data. Der Auftragseingang per September beträgt 56,5 Mio. DM und erreiche damit ca. 95 Prozent der geplanten Umsätze für das Jahr 2000. Der Auftragsbestand des Medien Systemhauses war mit 36,8 Mio. DM der höchste in der 14-jährigen Firmengeschichte.

Die Umsatzaussage des Medien Systemhauses für das Gesamtjahr von 60 Mio. DM habe weiterhin Bestand. Da erst im 4. Quartal ca. 50 Prozent der Jahresumsätze getätigt, die Kosten für das Gesamtjahr jedoch zeitlich gleich verteilt getragen werden, beziffere sich der Fehlbetrag zum 30.9.2000 auf 11,9 Mio. DM. Er wurde, laut Angaben von Management Data, durch die Firmenwert-Abschreibung von OmniBus Systems Ltd. sowie den Aufbau der webantz GmbH erhöht.

Eine außerordentliche Belastung war die Insolvenz der IMP Gruppe, für die Management Data als Generalunternehmer das Projekt "Radio.de" durchgeführt hat. Da das Verfahren noch nicht eingeleitet sei, wurde eine vorsorgliche Wertberichtigung von 1 Mio. DM im 3. Quartal vorgenommen. Das 4. Quartal soll die Wende bringen. Hier erwarte das Unternehmen Umsätze in Höhe von 25-30 Mio. DM. Durch ein positives Quartal werde der kumulierte Verlust reduziert, konnte man der Meldung weiter entnehmen.



Veröffentlichungsdatum: 10.11.2000 - 09:40
Redakteur: tba
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