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BEKO hat Turnaround im 1. Halbjahr 2003 bestätigt - Umsatzrückgang wurde durch betriebliche Einsparungen überkompensiert

Der Konzernumsatz der BEKO Holding AG beträgt im 1. Halbjahr 2003 26,0 Mio. EUR (1. Halbjahr 2002: 34,5 Mio. EUR). Der Umsatzrückgang wurde durch betriebliche Einsparungen überkompensiert: der Anteil des Personalaufwandes am Umsatz sinkt von 73,5% auf 67,7%, der Anteil des Leistungs- und Materialeinsatzes reduziert sich von 20,8% auf 16,1%. Das EBIT ist im 1. Halbjahr 2003 positiv und beträgt 1,1 Mio. EUR (1. Halbjahr 2002: -5,2 Mio. EUR). Das Finanzergebnis dreht im 2. Quartal 2003 ins Positive; im 1. Halbjahr 2003 bleibt es mit -0,3 Mio. EUR negativ, aber deutlich besser als im Vorjahr (1. Halbjahr 2002: -1,7 Mio. EUR). Das EGT beträgt im 1. Halbjahr 2003 +0,8 Mio. EUR (1. Halbjahr 2002: -7,0 Mio. EUR).



 



Nach Steuern verbleibt ein Konzernperiodenergebnis von +0,4 Mio. EUR. Damit wird nach sechs negativen Quartalen zum 2. Mal ein positives Quartalsergebnis erzielt. Die liquiden Mittel stiegen um 13,0% von 19,2 Mio. EUR zum Jahresende 2002 auf 21,7 Mio. EUR zum Ende 1. Halbjahr 2003. Das Ergebnis je Aktie steigt daher auf 6 Cent. Bereich Customer-Care: die CLC AG hat am 19. August 2003 in einer Presseaussendung bekannt gegeben, dass im 1. Halbjahr 2003 alle Ertragskennzahlen ins Positive gedreht haben.



 



Trotz dieses erfreulichen Fortschrittes kann nach Unternehmensangaben die Umsatz- und Ergebnisentwicklung für 2003 noch nicht präzise eingeschätzt werden. Bereich Systems-Care: die BEKO Ing. P. Kotauczek GmbH konnte trotz Umsatzrückgang durch die Steigerung des EBIT und EGT den Turnaround bestätigen. Das positive Halbjahresergebnis wurde durch ein rigoroses Kostensenkungsprogramm und eine Verbesserung der Auslastung in den Geschäftsfeldern erreicht.



 



Während die BEKO Engineering Kft Ungarn Umsatz und Ergebnis steigern konnte, musste die tschechische Tochter BEKO Engineering spol s.r.o Tschechien einen Rückgang beim Umsatz und Ertrag verzeichnen. Im Bereich Data-Care hat die AC-Service AG trotz starkem Wettbewerb das 1. Halbjahr 2003 deutlich positiv abgeschlossen. Umsatzzuwächse wurden vor allem mit SAPbasierten Outsourcing- und Consulting-Projekten erzielt. Die TeleTrader Software AG hat im Berichtszeitraum die Vertriebsaktivitäten verstärkt, um die neu entwickelten Produkte im Markt zu positionieren.



 

Diese positiven Entwicklungen können nach Ansicht des Managements aber noch nicht als sicheres Zeichen für einen Aufschwung gedeutet werden, weil die Umfeldbedingungen noch viel zu instabil sind. Der Vorstand geht davon aus, dass der positive Trend bei den operativen Unternehmen anhalten wird. Eine Gesamteinschätzung sei jedoch sehr schwierig, da das Finanzergebnis vom äußerst volatilen Aktienmarkt abhängig sei, hieß es in einer Ad-Hoc Mitteilung vom Mittwoch weiter.

Veröffentlichungsdatum: 27.08.2003 - 09:10
Redakteur: rpu
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