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Greiffenberger meldet Zahlen für 2002 und für das 1. Quartal 2003 - Heinz Greiffenberger wechselt in den Aufsichtsratsvorsitz

Die kräftige Auftragssteigerung im 1. Quartal 2003 ist nach Unternehmensangaben ein erster Hinweis darauf, dass das Durchhalten der hohen Investitionen und Personalbestandszahlen trotz weiterhin schwacher Konjunktur die richtige Entscheidung war. Allerdings schneiden die Geschäftsbereiche unterschiedlich gut ab.



 



Die im Air Engineering tätige Tochterfirma Wiessner GmbH, Bayreuth, holte den größten Auftrag in der Geschichte des Unternehmens. Bei der ABM Greiffenberger Antriebstechnik GmbH, Marktredwitz, verblieb der Auftragseingang auf ähnlich niedrigem Niveau wie im Vorjahresquartal. Hier spiegelt sich den Angaben zufolge die Marktsituation im Investitionsgüterbereich wider, der sich auch sehr renommierte Kunden nicht entziehen konnten.



 



Für die Zielmärkte im Investitionsgüterbereich war das vergangene Geschäftsjahr 2002 extrem schwierig. Der Umsatz der Gruppe sank um 8,5 % auf 130,5 Mio. Euro. Weil erweiterter Personalbestand und höchste Investitionen durchgehalten wurden, ist trotz aktiven Kostenmanagements ein leichter Verlust in der Gruppe erwirtschaftet worden. Dieser liegt im Zielkorridor der zuletzt veröffentlichten Erwartungen, da man mit einem Ergebnis nahe Null gerechnet hatte.



 



Durch Abbau von Arbeitszeitkonten und teilweise Kurzarbeit konnten die Kosten in den Tochterfirmen deutlich an die vorübergehenden Umsatzrückgänge angepasst werden. Der Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2002 mit 120 Mio. Euro um  12,0 % unter dem Vorjahr. Aufgrund des Verlustabschlusses wird keine Dividende vorgeschlagen. Der Vorstand meint aber, dass eine kurzfristige Ergebnisoptimierung zu Lasten der zukünftigen Leistungsfähigkeit eine unternehmerische Fehlentscheidung gewesen wäre.



 



Während der Umsatz im 1. Quartal noch um 16,0 % unter dem Vorjahr lag, erbrachte der Auftragseingang ein "sensationelles Plus" von 59,1 %. Selbst wenn der Großauftrag der Tochterfirma Wiessner für ein Zellstoffwerk in Sachsen-Anhalt nicht berücksichtigt würde, läge der Auftragseingangszuwachs mit ca. 11 % immer noch im zweistelligen Bereich.



 



 



Der Gründer und Alleinvorstand der Greiffenberger Gruppe, Heinz Greiffenberger (65), wechselt zum Ende der nächsten Hauptversammlung am 25. Juni 2003 vom Vorstand in den Aufsichtsrat und wird dort den Vorsitz übernehmen.  Als Nachfolger wurde sein ältester Sohn Stefan Greiffenberger (37) vorgeschlagen. Der Aufsichtsrat hat dies einstimmig befürwortet und plant die Bestellung zum Alleinvorstand ebenfalls am 25. Juni 2003. 



 



Stefan Greiffenberger ist bereits seit fünf Jahren als kaufmännischer Geschäftsführer der Tochterfirma J.N. Eberle & Cie. GmbH, Augsburg, tätig und leitet gleichzeitig für die gesamte Greiffenberger-Gruppe den Bereich "Finanzen und Controlling". Nach Banklehre und wirtschaftswissenschaftlichem Studium hatte er zunächst außerhalb der Unternehmensgruppe als Geschäftsleitungsassistent, Sanierungsmanager und  Unternehmensberater gearbeitet.



 

Das Aktienpaket der Familie Greiffenberger an der Greiffenberger AG in Höhe von 61,34 % der Anteile ist aus steuerlichen Gründen in eine Familien-Holding eingebracht worden. Die Satzung der Holding gewährleistet auch künftig eine einheitliche Willensbildung für die Aktien in Familieneigentum.

Veröffentlichungsdatum: 02.05.2003 - 11:07
Redakteur: rpu
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