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BOV veröffentlicht Zahlen für das 1.Halbjahr 2004 - Restrukturierungen in sämtlichen Geschäftsbereichen weitestgehend abgeschlossen
BOV AG hat zur Mitte des Jahres die Restrukturierungen in sämtlichen Geschäftsbereichen weitestgehend abgeschlossen. Mit der Unterstützung der Großaktionäre wird aufbauend auf der erfolgten Konsolidierung eine vorwärts gerichtete Strategie der Geschäftsentwicklung aufgenommen. In diesem Zuge wurde der Vorstand um eine Person erweitert. Die bei den bisherigen Vorständen dadurch freiwerdenden Kapazitäten werden ausnahmslos für die Themen Pre-Sales, Partnerbetreuung, Vertrieb und Marketing verwendet.

Die Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres ist durch zwei Entwicklungen geprägt, die sich in der unterschiedlichen Entwicklung der beiden ersten Quartale widerspiegeln: die positive Entwicklung der operativen Geschäfte im ersten Quartal und die Auswirkungen der notwendigen Beendigung des Genaralunternehmervertrags im VISTA-Projekt in der Schweiz im zweiten Quartal. Im ersten Quartal 2004 konnte die Gesamtleistung auf Quartalsbasis das zweite Mal in Folge gesteigert werden. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis lagen über Plan. Zusätzlich konnte innerhalb des Quartals eine kontinuierliche Ergebnisverbesserung von Monat zu Monat erzielt werden. So wurde im Monat März das erste Mal ein positives EBITDA erreicht.

Das zweite Quartal 2004 wurde überschattet von der Aufhebung des Generalunternehmervertrags im VISTA-Projekt in der Schweiz und verzerrt vollständig das Bild des restlichen operativen Geschäfts. Die Vertragsauflösung wurde notwendig, nachdem die Fertigstellung des Detailkonzepts auf einen deutlich höheren Aufwand in den nachfolgenden Phasen der Realisierung und des Roll-Outs hingewiesen hat. Die BOV-Gruppe, und hier insbesondere die schweizerische Tochtergesellschaft Glance AG, hätte bei Beibehaltung des Festpreisvertrags signifikante Verluste durch die Mehraufwendungen erlitten. Die Einigung mit dem Auftraggeber belastet die BOV-Gruppe einmalig durch das Ausbuchen aktivierter, nicht abgerechneter Leistungen, durch nachlaufende Arbeiten ohne Fakturierung in den Monaten Mai und Juni sowie durch ausgefallene Umsätze in dem Projekt für die Bereiche Solutions und Training der BOV AG. Insgesamt führt dies im ersten Halbjahr 2004 bei einer Gesamtleistung von 8.927 TEUR zu einem Verlust auf Basis EBITDA in Höhe von -1.359 TEUR und einem Konzernergebnis in Höhe von -3.030 TEUR. Der Bestand an Finanzmittelfonds nahm um 2.881 TEUR auf 2.670 TEUR ab, die zu einem bedeutenden Teil durch Sicherheitenhinterlegung nicht frei verfügbar sind.

Ohne Berücksichtigung des VISTA-Effekts lässt sich eine positive Geschäftsentwicklung festhalten. Dies belegen u.a. der hohe Auftragseingang im Juli in Höhe von über 3,5 Mio. EUR sowie der wiederum mit einem positiven Ergebnis abgeschlossene Monat Juli. Hierauf aufbauend wird mit einem zumindest ausgeglichenem Ergebnis auf Basis EBITDA für das zweite Halbjahr 2004 ausgegangen. Der vollständige Halbjahresbericht wird am heutigen 31. August 2004 veröffentlicht.

Veröffentlichungsdatum: 31.08.2004 - 14:37
Redakteur: rpu
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