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DAB bank verzeichnet signifikante Gewinnsteigerung im 1. Quartal 2005 - Verwaltetes Kundenvermögen auf neue Höchstmarke gestiegen
Der in Deutschland und Österreich aktive DAB bank Konzern hat im ersten Quartal 2005 mit einem Ergebnis vor Steuern von 9,586 Mio. EUR das Vorjahresergebnis um 46,6% übertroffen (Q1/2004: 6,538 Mio. EUR) und das beste Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Erster wesentlicher Ergebnistreiber war die sehr gute Entwicklung der DAB bank AG und direktanlage.at AG mit einem operativen Ergebnis in Höhe von 6,064 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorquartal entspricht dies einer Steigerung von mehr als 100% (Q4/2004: 2,717 Mio. EUR), während die Transaktionen um 19,0% gestiegen sind. Zweiter Erfolgtreiber war ein positiver Ergebnisbeitrag von 3,522 Mio. EUR durch die Erstkonsolidierung der FSB FondsServiceBank GmbH (FSB).

Durch die erstmals zum 1. Januar 2005 in den DAB bank Konzern einbezogene FSB entstand auf der einen Seite ein Restrukturierungs- und Integrationsaufwand von 3,400 Mio. EUR sowie ein negativer operativer Ergebnisbeitrag der FSB von 1,057 Mio. EUR. Durch die erforderliche sofortige Auflösung des innerhalb der Kapitalkonsolidierung entstandenen negativen Unterschiedsbetrags (Badwill) ergab sich andererseits ein übriger Ertrag in Höhe von 7,979 Mio. EUR.

Sowohl die Gesamterträge als auch der Gesamtaufwand des DAB bank Konzerns liegen durch die erstmalige Konsolidierung der FSB über den Vorjahres- und Vorquartalswerten: Die Gesamterträge des DAB bank Konzerns stiegen im ersten Quartal 2005 auf 48,688 Mio.
EUR (Q1/2004: 35,563 Mio. EUR). Der Provisionsüberschuss lag konzernweit bei 23,750 Mio. EUR (Q1/2004: 22,444 Mio. EUR) und fiel somit um 5,8% höher aus als im Vorjahreszeitraum. Das Finanzergebnis, die Summe aus Zinsüberschuss vor Kreditrisikovorsorge, Finanzanlageergebnis und Handelsergebnis, verbesserte sich deutlich auf 8,635 Mio. EUR (Q1/2004: 6,777 Mio. EUR). Die gesamten Aufwendungen stiegen auf 39,102 Mio. EUR (Q1/2004: 28,657 Mio. EUR). Der Verwaltungsaufwand ist mit 27,637 Mio. EUR im Vergleich zum vierten Quartal um 8,7% gestiegen und lag 20,3% über dem Vorjahreswert (Q1/2004: 22,967 Mio. EUR). Hier schlagen sich insbesondere die erhöhten Personalkosten durch den Erwerb der FSB nieder.

Als Direktbank Nr. 1 im Wertpapiergeschäft hatte die DAB bank sowohl bei der Anzahl der Depots als auch beim verwalteten Kundenvermögen ein signifikantes Wachstum zu verzeichnen: Die Anzahl der Depots ist um 6,4% auf 913.308 im Vergleich zum Jahresendwert 2004 DAB bank zusammen mit FSB gestiegen, im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht dies fast einer Verdopplung (Q4/2004 DAB bank mit FSB: 858.351, Q1/2004: 461.441). DAB bank AG und direktanlage.at AG haben im Vorjahresvergleich 17.463 Depots hinzugewonnen. Das verwaltete Kundenvermögen ist im ersten Quartal im DAB bank Konzern ebenso deutlich um 1,28 Mrd. EUR bzw. 7,1% auf einen neuen Höchststand von 19,41 Mrd. EUR gestiegen, im Vergleich zum ersten Quartal 2004 war das eine Steigerung um 6,47 Mrd. EUR bzw. um 50,0% (Q4/2004 DAB bank mit FSB: 18,13 Mrd. EUR, Q1/2004: 12,94 Mrd. EUR). DAB bank AG und direktanlage.at AG haben im Vorjahresvergleich 1,66 Mrd. EUR hinzugewonnen. Die ausgeführten Transaktionen sind auf 1.982.855 gestiegen, hiervon entfallen 1.090.547 Transaktionen auf die FSB. Bei der DAB bank AG und direktanlage.at AG wurden mit 892.308 19,0% mehr Transaktionen als im Vorquartal abgewickelt (Q4/2004: 750.038, Q1/2004: 1.004.058). Die Konzern-Kennzahl Transaktionen pro Depot und Jahr betrug 8,95, bei der DAB bank AG 7,04.

Die DAB bank bekräftigt die Jahresziele für 2005: eine 30-prozentige Steigerung des Ergebnisses vor Steuern auf 21,0 Mio. EUR sowie eine Steigerung der Depotzahlen um mehr als 140.000. Bis Ende 2007 wird eine Verdreifachung der Eigenkapitalrendite vor Steuern auf 30% angestrebt. Mit Zustimmung der Hauptversammlung am 13. Mai 2005 soll für das Geschäftsjahr 2004 eine Dividende in Höhe von 15 Cent pro Aktie ausgeschüttet werden.


Veröffentlichungsdatum: 26.04.2005 - 08:22
Redakteur: rpu
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