Nach den zwei sehr stark durch die Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 war das abgelaufene Jahr 2022 durch die Aufhebung der Lockdowns im stationären Handel und eine Rückkehr zum weitgehend normalen Leben geprägt. Hierbei profitierte der Modehandel zum einen von gewissen Nachholeffekten der Konsumenten und zum anderen auch davon, dass wieder viele Veranstaltungen im Präsenzformat stattgefunden haben. Zu berücksichtigen sind in 2022 jedoch die Effekte des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Durch den Kriegsausbruch ist es zu weiteren Schwierigkeiten in der Logistikkette, der Verknappung von Gütern sowie zu einem deutlichen Anstieg der Inflation gekommen. Letztere wurde vor allem durch die steigenden Energiepreise befeuert und hat sich auch auf die Kauflaune der Konsumenten und damit limitierend auf die Absatzchancen der Branche ausgewirkt. Laut TW-Testclub konnten die Modehandelsunternehmen ihre Erlöse in 2022 dennoch immerhin um 9 Prozent steigern. Beim Vergleich mit dem Vorjahr müssen jedoch die seinerzeit enthaltenen Effekte aus länger anhaltenden Lockdowns berücksichtigt werden. Trotz des erfreulichen Anstiegs bewegt sich das Gesamtmarktvolumen noch immer um rund 2 Prozent unter dem Vorpandemielevel in 2019.
Den vollständigen Artikel von Alexander Langhorst finden Sie hier.