MediClin AG (ISIN DE0006595101)

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MediClin meldet vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2004

Konzernergebnis -13,6 Mio. EUR nach -16,8 Mio. EUR im Vorjahr


Die MediClin AG hat im Geschäftsjahr 2004 Umsatzerlöse einschließlich Bestandsveränderungen in Höhe von 357,9 Mio. EUR erwirtschaftet. Dies sind 0,6% weniger als im Vorjahr. Umsatzstark war das vierte Quartal mit 92,1 Mio. EUR. Das vorläufige Betriebsergebnis beträgt -7,8 Mio. EUR nach -9,6 Mio. EUR im Vorjahr. Die Materialkosten liegen um 2,3 Mio. EUR und die Personalkosten um rund 4,1 Mio. EUR unter den Vorjahreswerten. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. In den Abschreibungen sind rund 0,8 Mio. EUR außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte und 0,7 Mio. EUR planmäßige Abschreibungen für den neuen Geschäftsbereich Pflege enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen im Jahresvergleich leicht unter Vorjahr. Sie beinhalten Einmalkosten in Höhe von 2,1 Mio. EUR für den Aufbau der Pflege und rund 1 Mio. EUR für Abfindungen und die Schließung des Büros in Frankfurt. In 2004 verbesserte sich das vorläufige Konzernergebnis um 19,0% von -16,8 Mio. EUR im Vorjahr auf -13,6 Mio. EUR in 2004. Das Ergebnis je Aktie beträgt -0,43 EUR (Vj.: -0,53 EUR).

Im Rahmen der Übernahme der Hurrle-Klinik-Gruppe wurden im Jahr 1999 die Immobilien von 21 Kliniken in einen Immobilienfond eingebracht. Die jährlichen Mietverpflichtungen betragen hieraus rund 36,3 Mio. EUR. Die MediClin hat nun mit den Fondseignern eine Mietreduktion in Höhe von 21 Mio. EUR für die nächsten drei Jahre vereinbart. Das Gesamtvolumen wird unabhängig vom Zahlungsfluss wirtschaftlich innerhalb des Betrachtungszeitraumes 2005 bis 2007 mit circa 7 Mio. EUR p.a. erfolgswirksam. Ab dem Geschäftsjahr 2008 tritt eine bedingte Rückzahlung in Kraft, die abhängig ist vom Erreichen wirtschaftlicher Erfolgsparameter der im Fond befindlichen Kliniken. Der potenziell maximale Rückführungsbetrag ist auf das Mietsenkungsvolumen begrenzt. Die Mietverträge wurden um drei Jahre verlängert.

Der Vorstand geht davon aus, dass sich die Ergebnissituation im Geschäftsjahr 2005 deutlich verbessern wird. Zum einen aufgrund konkret absehbarer Kostensenkungspotenziale zum anderen durch Maßnahmen zur Erlös- und Effizienzsteigerung in den Klinikbetrieben.


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