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VA Technologie: Tochter VAI schafft den Turnaround

Restrukturierungsmassnahmen sind weitgehend abgeschlossen


Die Voest-Alpine Industrieanlagenbau (VAI), ein Unternehmen der börsenotierten VA Technologie AG, hat im heurigen Jahr den Turnaround geschafft, die Restrukturierungsmassnahmen weitgehend abgeschlossen und gleichzeitig trotz einer massiven Restrukturierung einen hervorragenden Auftragseingang erzielt.

Wie das "Wirtschaftsblatt" weiter berichtet, wurde eine deutliche Verbesserung auch bei der Ergebnissituation erzielt. Mit einer Reihe wesentlicher Massnahmen, wie der Entwicklung zum Technologie-, Automations- und Servicepartner und spezifischen Programmen zur Mitarbeitermotivation, hat sich die Unternehmensgruppe den Markt-erfordernissen entsprechend neu ausgerichtet.

"Wir sind nun mit unserer Neuaufstellung als Life-Cycle Partner für den metallurgischen Anlagenbau weltweit ausgezeichnet gerüstet und erwarten uns ein profitables nächstes Jahr", sagte VAI-Vorstandsvorsitzender Gerhard Falch anlässlich eines gemeinsamen Pressegespräches mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der VAI, Erich Becker, Generaldirektor der VA TECH AG heute in Wien.

Der Auftragseingang liegt weiteren Angaben zufolge nach den ersten neun Monaten des Jahres 2002 mit 715 Mio. EUR um 3% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Trotz eines geringeren Umsatzes auf Grund von Projektverzögerungen, war das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im dritten Quartal mit 3,3 Mio. EUR positiv. Auch für das vierte Quartal sei mit einem positiven Ergebnis zu rechnen, hieß es.

Die Eigenkosten der VAI-Gruppe konnten signifikant gesenkt werden. Die Reduktion betrug von 2001 auf 2002 rund 100 Mio. EUR. In 2003 ist eine weitere Reduktion um 15 Mio. EUR vorgesehen. Erfreulich entwickelte sich auch die Situation bei den Projektergebnissen. Alle in Abwicklung befindlichen Projekte (inklusive Auftragseingang 1-9/02) verbessern sich in Summe in 2002 um 10 Mio. EUR.

Durch reduzierte Projektgrössen ergab sich eine bessere Risikostreuung. 1999 betrug die durchschnittliche Auftragsgrösse für die 10 grössten Aufträge 13,4 Mio. EUR, 2001 betrug die durchschnittliche Auftragsgrösse für die 10 grössten Aufträge nur mehr noch 11,5 Mio. EUR. "1999 hatten wir 152 Aufträge unter 10 Mio. EUR, 2001 waren es bereits 220 Aufträge", so Falch. In den letzten vier Jahren konnte die VAI-Gruppe eine signifikante Steigerung der Produktivität erreichen. Zwischen 1999 und 2002 stieg der Auftragseingang pro Mitarbeiter um rund 60%.

Die besten Markterfolge erzielte die VAI im letzten Jahr und heuer in China. 2001 konnten am chinesischen Markt 22 neue Aufträge mit einem Gesamtauftragswert von 250 Mio. EUR hereingenommen werden, 2002 sind es 27 Aufträge mit einem Auftragswert von 280 Mio. EUR.

Mit spezifischen Massnahmen zur Verbesserung der Führungsqualität, der Neukonzeption der Personalentwicklung und der Optimierung der Nachfolgeplanung wurde die Motivation der VAI Mitarbeiter entscheidend verbessert. "Wir verzeichnen in unserer Unternehmensgruppe bei den Mitarbeitern eine erfreuliche Aufbruchstimmung", so Falch weiter.

Die VAI-Gruppe zählt eigenen Angaben zufolge weltweit zu den führenden Anlagenbau-Unternehmen für die globale Stahlindustrie und den Flachwalzsektor in der Aluminiumindustrie (TOP 2). Das mittelfristige Marktpotenzial für den weltweiten Anlagenbau und Automation Stahl (ohne Aluminium und Services) wird bis 2010 auf 6 bis 6,5 Mrd. EUR geschätzt. Die VAI-Gruppe sieht sich mit ihren Spitzentechnologien entlang der Prozesskette in diesem Markt gut positioniert. "Gegenüber unserem Mitbewerb verfügen wir über die einzigartige Kombination von Technologie-, Engineering-, Automations- und Betreiber Know How und sind zuversichtlich, dass wir 2003 zur Profitabilität zurückkehren werden", so Falch abschliessend.



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