HeidelbergCement AG (ISIN DE0006047004)

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Zwischenbericht Januar bis September 2007


HeidelbergCement steigerte den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten um 22,2% auf 7.254 (i.V.: 5.935) Mio EUR. Hierzu haben insbesondere die erstmalige Konsolidierung von Hanson im September, aber auch die Länder Osteuropas und Zentralasiens sowie Norwegen, Afrika, Asien und die Türkei beigetragen.

In Nordamerika profitieren wir von unseren starken Marktpositionen in Westkanada und an der Ostküste der USA“, kommentiert Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement, die stabile Umsatzentwicklung und die Ergebnisverbesserung in diesem Konzerngebiet.

Der Zement- und Klinkerabsatz von HeidelbergCement wuchs im Berichtszeitraum um 11,5% auf 65,5 (i.V.: 58,8) Mio t. Am stärksten war die Zunahme im Konzerngebiet Asien-Australien-Afrika-Mittelmeer, gefolgt von Europa-Zentralasien. Die erstmalige Einbeziehung von Hanson führte zu einem deutlichen Mengenanstieg bei Zuschlagstoffen und auch bei Transportbeton. In den meisten Marktgebieten wurde der Absatz auch auf vergleichbarer Basis verbessert. Konzernweit erhöhte sich die Lieferungen von Zuschlagstoffen um 55,4% auf 98,1 (i.V.: 63,1) Mio t; der Transportbetonabsatz nahm um insgesamt 14,5% auf 21,3 (i.V.: 18,6) Mio cbm zu.

Das operative Ergebnis verzeichnete einen Anstieg um 40,9% auf 1.343 (i.V.: 953) Mio EUR. Das deutliche organische Wachstum um 29,1% ist auf höhere Absatzmengen, Preisanpassungen sowie Effizienzsteigerungen zurückzuführen. Der weitaus größte Beitrag zur Ergebnissteigerung kam aus Europa-Zentralasien.

Anhaltendes Wachstum sowie Einmaleffekte insbesondere im zweiten und dritten Quartal führten zu einem Anstieg des Ergebnisses vor Steuern aus fortzuführendem Geschäft (ohne maxit Group) auf 2.133 (i.V.: 1.002) Mio EUR. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag nahmen um 55 Mio EUR auf 371 (i.V.: 316) Mio EUR zu. Der unterproportionale Anstieg der Steuern ergibt sich aus der unterdurchschnittlichen Belastung von Veräußerungsgewinnen. Das Ergebnis nach Steuern aus fortzuführendem Geschäft verbesserte sich auf 1.762 (i.V.: 687) Mio EUR. Der Anteil der Gruppe am Jahresüberschuss stieg auf EUR 1.829 (i.V.: 526); like-for-like nahm er um 42% zu.

HeidelbergCement bei Integration von Hanson klar auf Kurs

Die ersten Etappen in dem straff organisierten Integrationsprozess wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Integrationsteams, die sich aus Experten von Hanson und HeidelbergCement zusammensetzen, analysieren die Abläufe an den wichtigsten Standorten, machen Leistungsvergleiche und identifizieren Verbesserungspotenziale. Die hohen Erwartungen an die Qualität des Managements und der Produktionsanlagen wurden bestätigt. Die Umsetzung der organisatorischen Änderungen wird ab Jahresbeginn 2008 starten.

Konsequente Rückführung der Verbindlichkeiten

Die Erlöse aus dem Verkauf der maxit Group, der Veräußerung der Vicat-Anteile sowie von Aktivitäten in Nigeria/Niger werden zielgerichtet für die Rückführung bestehender Finanzverbindlichkeiten eingesetzt. Zuflüsse aus der Emission einer Euro-Anleihe sowie zweier Schuldscheindarlehen werden ebenfalls dafür genutzt. „HeidelbergCement wird die Rückführung der bestehenden Verbindlichkeiten konsequent fortsetzen. Hierzu werden wir eine Mischung von verschiedenen Kapitalmarktinstrumenten, insbesondere Anleihen und Schuldscheindarlehen, einsetzen. Darüber hinaus ziehen wir auch eine weitere Barkapitalerhöhung in Betracht“, erläutert Dr. Bernd Scheifele.

Positiver Ausblick für Gesamtjahr 2007

Die hohe weltwirtschaftliche Dynamik flacht leicht ab. Unverändert stark ist die Entwicklung in den Schwellenländern und auch in den meisten osteuropäischen Staaten. Aufgrund der geografischen Aufstellung, die auch in Nordamerika einen guten Mix aus Wachstums- und reifen Märkten umfasst, ist HeidelbergCement zuversichtlich, die geplanten Umsatz- und Ergebnisverbesserungen zu erreichen. Mit der raschen Integration von Hanson werden weitere Synergie- und Effizienzsteigerungspotenziale erschlossen.



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