McKesson Europe AG (vormals: Celesio AG) (ISIN DE000CLS1001)

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Jasmin Bernhard
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Positive Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2007


Den Konzernumsatz erhöhte Celesio um 5,5% auf 11.214,2 Mio. EUR. Der Umsatzanstieg resultiert unter anderem aus der Konsolidierung der beiden dänischen Gesellschaften K.V. Tjellesen und Max Jenne sowie aus dem Kauf von Apotheken und aus der anhaltend guten Entwicklung im Apo­thekenbereich.

Besonderen Herausforderungen musste sich der Großhandel stellen. Neben staatlichen Maßnahmen dämpften die Reaktion deutscher Apotheker auf die DocMorris-Übernahme und die Vertriebsumstellung eines Pharmaherstellers in Großbritannien das Wachstum.

Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, stieg um 8,0%  auf 421,6 Mio. EUR. Die Umsatz­rendite, gemessen am EBITDA, erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeit­raum des Vorjahres um 9 Basispunkte auf 3,76%. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 5,7% auf 308,0 Mio. EUR.

Celesio erhöhte den Jahresüberschuss im ersten Halbjahr des Jahres 2007 um 5,2% auf 217,5 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie stieg in den ersten sechs Monaten 2007 um 5,2% auf 1,27 EUR. Der Cashflow stieg in den Monaten Januar bis Juni 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,2% auf 281,6 Mio. EUR. Damit war es möglich, neben den laufenden Investitionen auch einen Teil der Akquisitionen aus dem Cashflow zu finanzieren.

Celesio wächst solide

Im Celesio-Großhandel wurde das Wachstum durch belastende Maßnahmen in einzelnen Ländern, wie Preisreduzierungen und die Herausnahme teurer Medikamente aus der Erstattung, gedämpft. In Großbritannien sorgte die Um­stellung des Distributionssystems eines Herstellers für negative Auswirkun­gen. Der Vorstand geht davon aus, dass der Celesio-Großhandel 2007 ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen mit dem vergleichbaren Markt wach­sen wird.

Die Celesio-Apotheken haben sich gut entwickelt und waren Wachstumstrei­ber für den Konzern. Insgesamt erwarb der Geschäftsbereich 95 Apotheken, eröffnete 20 und schloss 6. Zum Teil wurden diese Apotheken aber erst zum Ende des zweiten Quartals 2007 konsolidiert. Für die Celesio-Apotheken rechnet der Celesio-Vorstand im Gesamtjahr 2007 mit einem organischen Wachstum über dem vergleichbaren Markt. Akquisitionen und Neueröffnungen werden den Geschäftsbereich zusätzlich stärken.

Insgesamt befindet sich der Pharmamarkt im Wandel. Zum einen gewinnen neue Formen von Logistik- und Distributionsdienstleistungen an Bedeutung, zum anderen fordern EU-getriebene Liberalisierungstendenzen in den EUR­päischen Apothekenmärkten möglicherweise eine Neuausrichtung. Celesio sieht in solchen Marktveränderungen große mittel- und langfristige Chancen, die allerdings das Risiko kurzfristiger Belastungen bergen.

Der Kauf von DocMorris war im ersten Halbjahr 2007 der wichtigste strategi­sche Schritt für Celesio. DocMorris ist Europas größte Versandapotheke und die bekannteste Apothekenmarke in Deutschland. Auf der Grundlage der großen Markenbedeutung von DocMorris kann der Celesio-Großhandel den selbständigen Apothekern in Deutschland nun auch attraktive Markenpartner­schaften anbieten. Die DocMorris-Markenpartner sind wettbewerblich bestens für die Zukunft gerüstet. Sie sollen sich durch hohe Beratungsqualität, zuver­lässigen Service und faire Preise auszeichnen. Bis zum Ende des Jahres 2007 will Celesio 100 DocMorris-Markenpartnerschaften in Deutschland ab­geschlossen haben, in den nächsten vier Jahren sollen weitere 400 Marken­partner dazu kommen.

Der Geschäftsbereich Celesio-Services, in dem die Dienstleistungsaktivitäten von Celesio rund um Arzneimittel zusammengefasst sind, hat mittel- und langfristig weiter großes Wachstumspotenzial. Die Geschäftseinheiten Movianto und die Beteiligung an pharmexx haben sich im ersten Halbjahr 2007 erwartungsgemäß entwickelt.

Konzernergebnis vor Steuern soll 2007 zum 21. Mal in Folge im Vergleich zum Vorjahr steigen

Der Celesio-Vorstand rechnet für das Geschäftsjahr 2007 damit, dass das operative Ergebnis, das EBITDA, stärker als der Umsatz wachsen wird. Celesio wird die operative Profitabilität also erneut steigern.

Der Kauf von DocMorris und einer großen Anzahl neuer Apotheken im ersten Halbjahr führen, zusammen mit gestiegenen Zinsen, zu höheren Finanzie­rungskosten. Während dieser Effekt die Wachstumsrate des Ergebnisses vor Steuern im zweiten Halbjahr belastet, wird der Wegfall der Sondereffekte aus dem vergangenen Jahr voraussichtlich zu einem überproportionalen Ergeb­nisanstieg im vierten Quartal 2007 führen.

Im Jahr 2007 soll das Konzernergebnis vor Steuern zum 21. Mal in Folge im Vergleich zum Vorjahr steigen. Ob die Wachstumsrate des vergangenen Jahres erreicht werden wird, kann noch nicht verlässlich gesagt werden. Der Celesio-Vorstand hält jedoch daran fest, dass das Er­gebnis vor Steuern im mehrjährigen Durchschnitt zweistellig wachsen wird.


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