04.03.2014
10:45
 

Folgende interessante Mitteilung zur Übernahme der Postbank AG durch die Deutsche Bank ist gestern bei REUTERS erschienen, die wir an dieser Stelle zitieren:

Postbank-Übernahme wird ein Fall für den Bundesgerichtshof 

Frankfurt, 03. Mrz (Reuters) - Mehr als fünf Jahre nach dem Einstieg der Deutschen Bank DBKGn.DE wird der Streit um die Übernahme der Deutschen Postbank DPBGn.DE ein Fall für den Bundesgerichtshof (BGH). Die Düsseldorfer Verlags- und Beteiligungsgesellschaft Effecten-Spiegel EFSG.MU, die sich bei der Postbank mit 150.000 Aktien eingekauft hatte, fordert einen Nachschlag auf den Kaufpreis, den die Deutsche Bank damals gezahlt hatte. In zwei Instanzen war die Effecten-Spiegel AG mit ihrer Klage gescheitert. Doch das Oberlandesgericht Köln ließ die Revision vor dem BGH zu. Am 20. Mai will der 2. Zivilsenat sich damit befassen, wie das oberste deutsche Berufungsgericht am Montag mitteilte.

Der BGH soll sich nach den Vorstellungen der Kölner Richter vor allem mit der Frage beschäftigen, wann bei Übernahmen von einem abgestimmten Verhalten zwischen Beteiligten ("acting in concert") gesprochen werden kann. Denn das wirft der Effecten-Spiegel der Deutschen Bank und dem vorherigen Postbank-Mehrheitseigentümer Deutsche Post DPWGn.DE unter anderem vor. Die Deutsche Bank war zunächst nur mit 29,75 Prozent bei der Postbank eingestiegen - zu einem Preis von 57,25 Euro je Aktie. Damit blieb sie unter der Marke von 30 Prozent der Anteile, oberhalb der ein Pflichtangebot an die übrigen Aktionäre fällig wird. Erst in einem zweiten Schritt stockte sie auf 48 Prozent auf, zahlte dafür nach dem Ausbruch der Finanzkrise aber nur noch 23,92 Euro je Aktie. Die Postbank-Kleinaktionäre mussten sich letztlich mit 25 Euro je Aktie begnügen.

Die Effecten-Spiegel AG nahm die Offerte an und kassierte 3,75 Millionen Euro für ihre Anteile, zog aber vor Gericht und fordert dort weitere 4,8 Millionen Euro. Sie argumentiert, dass die Deutsche Bank allen Postbank-Aktionären jene 57,25 Euro hätte zahlen müssen, die sie der Post im ersten Schritt geboten hatte. Denn schon dabei seien die weiteren Schritte bis zur Übernahme vorgezeichnet gewesen. Deutsche Bank und Post hätten in enger Abstimmung gehandelt, so dass nach dem Übernahmegesetz schon zu diesem Zeitpunkt ein Pflichtangebot fällig gewesen wäre. Die Deutsche Bank habe die Postbank-Aktionäre "mittels eines komplexen mehrstufigen Konstrukts bewusst um 1,6 Milliarden Euro geprellt", erklärten die Kläger vor Gericht.

Inzwischen hält die Deutsche Bank rund 94 Prozent an der Postbank. Nach dem Abschluss eines Beherrschungsvertrags bot sie den verbliebenen Postbank-Aktionären 27 Euro je Aktie. Ob dies angemessen war, lassen derzeit mehr als 100 Anteilseigner in einem Spruchverfahren vor dem Landgericht Köln prüfen.

(Quelle: REUTERS // Thomson Reuters)

28.02.2014
18:59
 

HV Vorschau 03.03. bis 14.03.

Carl Zeiss Meditec AG, Weimar, Dienstag, 4. März, 10 Uhr

Die Carl Zeiss Meditec AG hat das Geschäftsjahr 2012/13 (30.9.) erfolgreich abgeschlossen. Die Ausweitung des Umsatzes um gut Prozent und ein gutes Finanzergebnis trugen laut Vorstand zu dem guten Ergebnis bei Je Aktie verbesserte sich das Konzerngewinn zum letzten Bilanzstichtag von 0,88 auf 1,15. Euro. Der Start in das laufende Geschäftsjahr verlief bislang jedoch verhalten: Die Ergebnisse der ersten drei Monate blieben unter den entsprechenden Vorjahreswerten. Der Kurs der Zeiss-Meditec-Aktie ging im Verlauf der letzten zwölf Monate von gut 24 auf heute 22 Euro zurück.
Laut Tagesordnungspunkt zwei sollen die Anteilseigner wie im Vorjahr eine Dividende von 0,45 Euro erhalten.

Ein Gegenantrag wurde von Aktionär Dr. Friedrich Franke aus Gera eingereicht der eine deutlich höhere Dividende von 0,60 Euro je Aktie für angemessen hält. Neben den gängigen Tagesordnungspunkten steht eine Veränderung der Vergütung des Aufsichtsrats zum Beschluss. Dabei soll die variable Komponente - wie heute üblich – in eine feste umgewandelt werden. Für GSC Research wird Matthias Wahler vor Ort sein.

Letzter HV-Bericht von GSC Research

Einladung und Tagesordnung

Gegenantrag


7days music entertainment, a.o. HV, München, Dienstag, 11. März, 10 Uhr

Auf Verlangen des Aktionärs Hans-Jürgen Burdajewicz wird innerhalb von nur wenigen Wochen die zweite außerordentliche HV der Gesellschaft in diesem Jahr einberufen. Im letzten Herbst hatte das Unternehmen den Verlust der Hälfte des Grundkapitals angezeigt und am 8. Januar aus diesem Anlass eine erste außerordentliche HV einberufen, auf der zur finanziellen Sanierung eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis zehn zu eins mit anschließender Kapitalerhöhung beschlossen wurde. Dieser Beschluss konnte aufgrund von Anfechtungsklagen jedoch nicht umgesetzt werden. Am 20. Januar gab die Gesellschaft bekannt, dass ihr Antrag auf die Freigabe der am 30.8. vorgeschlagenen Kapitalmaßnahmen vom Oberlandesgericht München abgelehnt wurde. Somit sind sie aus Vorstandssicht nicht mehr realisierbar. Eine Woche später wurde das von der a.o. HV abgesetzte AR-Mitglied Otremba durch den gerichtlich bestellten Rudolf Wolf ersetzt, so dass der Aufsichtsrat seither wieder beschlussfähig ist.

Der Vorschlag von Herrn Burdajewizc lautet nunmehr, die Kapitalbeschlüsse der HV vom 30.8. zurückzunehmen und eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis zwei zu eins mit anschließender Kapitalerhöhung durchzuführen. Zusätzlich schlägt er Neuwahlen zum Aufsichtsrat vor (TOP 4) und ein Misstrauensvotum der Anteilseigner gegen den amtierenden Alleinvorstand Klaus Munzert (TOP 5).

Aktionär Jürgen Uhlemann aus Siek hat mit TOP 6 und 7 auf dem Wege eines Ergänzungsverlangens dafür gesorgt, dass eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis vier zu eins mit anschließender Kapitalerhöhung ebenfalls zum Beschluss steht. Für GSC Research wird Matthias Wahler verfolgen, ob und wie das Unternehmen aus der finanziellen Krise kommen wird.

Letzte HV-Berichte von GSC Research:

a.o. HV vom 8. Januar 2014

HV vom 30.8.2013

Einladung, Tagesordnung und Ergänzungsverlangen

Palfinger AG, Salzburg, Mittwoch, 12. März, 11 Uhr

Trotz eines divergenten Marktumfeldes konnte die Palfinger AG das letzte Geschäftsjahr erneut mit Rekordwerten abschließen: Der Umsatz wurde 20 13um 4,9 Prozent auf 980,7 Mio. Euro ausgeweitet, das Konzernergebnis legte um 9 Prozent auf 44,0 (Vj. 40,4) Mio. Euro zu. Entsprechend der Dividendenpolitik, rund ein Drittel des Jahresgewinns auszuschütten, schlägt der Vorstand für das Jahr 2013 eine Dividende in Höhe von 0,41 (0,38) Euro je Aktie. Neben den üblichen Tagesordnungspunkten steht die Neuwahl eines Aufsichtsratsmitglieds zum Beschluss.

Die Aktie der Palfinger AG legte im Verlauf des letzten Jahres kräftig zu und notiert heute bei gut 29 Euro. Vor einem Jahr lag der Kurs bei etwa 20 Euro. Holger Sander wird die HV für GSC Research besuchen.

Letzter HV-Bericht von GSC Research

Einladung und Tagesordnung

 

Burgula Olschewski

28.02.2014
13:03
 

Interview beim DAF - freenet.de AG, Sky Deutschland AG und Nordex SE

Unter dem nachfolgenden Link ( http://www.daf.fm/video/langhorst-ueber-freenet-ich-halte-die-strategie-fuer-sehr-sinnvoll-50168056.html ) finden Sie ein aktuelles Statement von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe geht es um eine aktuelle Einschätzung zu freenet.de AG, Sky Deutschland AG und Nordex SE sowie den weiteren Aussichten der jeweiligen Aktien aus Anlegersicht.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

24.02.2014
16:59
 

Interview beim DAF - SMA Solar, QSC, Cancom, Sky Deutschland und IVG Immobilien

Unter dem nachfolgenden Link ( http://www.daf.fm/video/smallmid-caps-zu-viel-euphorie-bei-sma-solar-50167923.html ) finden Sie ein aktuelles Statement von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe geht es um eine aktuelle Einschätzung zu SMA Solar, QSC, Cancom, Sky Deutschland und IVG Immobilien den weiteren Aussichten der jeweiligen Aktien aus Anlegersicht.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.


Alexander Langhorst

20.02.2014
12:51
 

Triplan HV folgt Gegenantrag und schüttet nur 0,04 Euro statt 0,12 Euro Dividende aus

Wie wir soeben von unserem Redakteur Thorsten Renner aus der heutigen Hauptversammlung der TRIPLAN AG erfahren haben, wurde dort der von der KRESTA Anlagenbau gestellte Gegenantrag zur Ausschüttung einer Dividende von 0,04 Euro je Aktie statt der von der Verwaltung vorgeschlagenen 0,12 Euro je Aktie mit der erforderlichen Mehrheit angenommen. Der damit nicht zur Ausschüttung kommende Differenzbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die KRESTA Anlagenbau Gesellschaft m.b.H. NfG & Co. KG hat ihren Antrag im Wesentlichen damit begründet, dass das weitere Wachstum der TRIPLAN AG durch Eigenmittel finanziert werden soll.

Den ausführlichen Bericht über die Hauptversammlung werden wir in den kommenden Tagen unter www.gsc-research.de veröffentlichen.

Alexander Langhorst

19.02.2014
17:08
 

Interview beim DAF - Rheinmetall, Norma und Tom Tailor

Unter dem nachfolgenden Link ( http://www.daf.fm/video/rheinmetall-norma-und-co-positives-ueberraschungspotential-nach-oben-eher-begrenzt-50167815.html ) finden Sie ein aktuelles Statement von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe geht es um eine aktuelle Einschätzung zur aktuellen Entwicklung bei Rheinmetall, Norma und Tom Tailor sowie deren Aktien aus Anlegersicht.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

14.02.2014
21:19
 

HV Wochenvorschau vom 17.02. bis 21.02

Bertrandt AG, Sindelfingen, Mittwoch, 19.02.2014, 10:30 Uhr

Der weltweit aufgestellte Technologiespezialist  konnte im Geschäftsjahr 2012/13 (30.9.) erneut deutlich zulegen. Die Umsatzerlöse des Konzerns kletterten im Vergleich zum Vorjahr von 709 auf 782 Mio. Euro, das Betriebsergebnis wurde von 75,1 auf 81,2 Mio. Euro verbessert. Unter dem Strich beläuft sich das Nettojahresergebnis des Konzerns auf 57,2 (Vj. 51,7) Mio. Euro. Das entspricht einem Gewinn je Aktie von 5,68 (5,14). Euro. Vom Bilanzgewinn in Höhe von 30,7 Mio. Euro soll knapp drei Viertel den Aktionären zugutekommen. Die vorgeschlagene Gewinnausschüttung von insgesamt 22,3 Mio. Euro entspricht einer Dividende von 2,20 Euro. Mit einem Kursanstieg von 85 auf 114 Euro in den letzten zwölf Monaten hat sich die Bertrandt-Aktie zudem in den letzten zwölf Monaten glänzend entwickelt.

Die Tagesordnung der Hauptversammlung ist mit insgesamt 16 Punkten recht umfangreich. Zusätzlich zu den üblichen Punkten sollen die Aktionäre der Änderung von insgesamt neun Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen zustimmen (TOP 5-13). Zudem muss der Aufsichtsrat turnusgemäß neu gewählt werden (TOP 14). Unter dem abschließenden TOP 16 geht es um eine neue Vergütung des Aufsichtsrats. Bislang setzte sich die Vergütung aus einem fixen und einem variablen Teil zusammen. Künftig soll es nur noch eine feste Vergütung geben. Thorsten Renner wird für GSC Research berichten.

Letzter HV-Bericht von GSC Research (Februar 2013)

Einladung und Unterlagen

FORTEC Elektronik AG, München, Donnerstag, 20.02.2014, 10:00 Uhr

Der Systemzulieferer für Produzenten industrieller High-Tech-Geräte erfreut seine Aktionäre mit guten Ergebnisses und einer ordentlichen Dividende. Zwar konnte die FORTEC AG den Umsatz- und Ergebnisrekord aus dem Jahr 2011/12 (bis 30.6.) nicht halten, jedoch legte sie zum letzten Bilanzstichtag immerhin noch das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte vor. Der Umsatz ging von 47,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 44,5 Mio. Euro im Berichtsjahr zurück. Das EBIT belief sich auf 2,4 Mio. Euro nach 2,9 Mio. Euro im Vorjahr.

Das Gesamtergebnis des Konzerns summierte sich auf 1,76 (Vj. 2,23) Mio. Euro. Je Aktie fiel das Ergebnis damit auf 0,60 (0,75) Euro. Trotz dieses Ergebnisrückgangs sollen die Aktionäre wie im Vorjahr eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie erhalten. Der Kurs der FORTEC-Aktie hat iim Laufe der letzten zwölf Monate deutlich zugelegt: Nachdem er einen Tiefpunkt von knapp 10 Euro durchschritten hatte, notierte die Aktie am Freitag vor der HV mit 12,75 Euro knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 12,79 Euro. Auf der Tagesordnung finden sich die üblichen Punkte. Für GSC Research wird Matthias Wahler berichten.

Letzter HV-Bericht von GSC Research (Februar 2013)

Einladung und Unterlagen:

Advanced Inflight Alliance AG (vorm. Advanced Medien AG)
, München, Freitag, 21.02.2014, 9:00 Uhr

Auf der Tagesordnung steht wie bereits auf der letzten ordentlichen HV im Sommer des vergangenen Jahres angekündigt der Squeeze-out der Minderheitsaktionäre, die eine Barabfindung von 7,35 Euro je Aktie erhalten sollen. Holger Sander wird von der wohl letzten Hauptversammlung der Gesellschaft für GSC Research berichten.

Letzter HV-Bericht von GSC Research (August 2013)

Einladung und Unterlagen

Burgula Olschewski

 

07.02.2014
21:00
 

Warum zog sich Vorstandschef Rene Schuster kurz vor dem E-Plus-Deal plötzlich zurück?

Vorschauf auf die a.o. HV der Telefónica Deutschland Holding AG
München, Di., 11.02.2014, 10 Uhr

Am kommenden Dienstag lädt die Telefónica Deutschland, die Nummer drei im deutschen Mobilfunkmarkt, ihre Anteilseigner zur außerordentlichen Hauptversammlung. Grund ist die Telefónica Deutschland könnte mit dem spektakulären Zukauf zum größten deutschen Mobilfunkanbieter avancieren und die Wettbewerber Deutsche Telekom und die britische Vodafone hinter sich lassen.

Die bis zum Börsengang als GmbH geführte Gesellschaft ging im Oktober 2012 an die Börse und stieg wenige Monate später in den TecDAX auf. Der Ausgabekurs der Aktien lag bei 5,60 Euro, am letzten Freitag notierten sie mit 11,44 Euro bei gut dem Doppelten des Emissionskurses. Die spanische Muttergesellschaft, die Telefónica SA, hält gut drei Viertel der Aktien, der Rest ist in Streubesitz. 2011 und 2012 arbeitete Telefónica Deutschland profitabel, für 2012 summierte sich der Gewinn auf gut 1,3 Milliarden Euro. Davon erhielten die Aktionäre 0,45 Euro je Aktie.

Nun soll das Unternehmen schlagartig in eine neue Dimension vorstoßen und  dafür werden erhebliche finanzielle Mittel benötigt. Insgesamt zahlt die Telefónica Deutschland 8,6 Milliarden Euro für den Deal. Auf der Tagesordnung für die außerordentliche HV finden sich daher drei Beschlussvorlagen, die allesamt zur Finanzierung des Deals dienen: Eine Barkapitalerhöhung um bis zu 3,7 Milliarden Euro (TOP 1), eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in Höhe von bis 475 Mill. Euro (TOP2) sowie die Schaffung eines neuen bedingten Kapitals in Höhe von bis 3,6 Mrd. Euro (TOP 3).

Die Zustimmung der europäischen Wettbewerbsbehörden zu dem geplanten Deals steht allerdings noch aus. Für Nachfragen von Aktionärsseite dürfte überdies die Tatsache sorgen, dass der bisherige Vorstandschef Rene Schuster die Telefónica Deutschland überraschend per Ende Januar verlassen hat - in gegenseitigem Einvernehmen, heißt es zwar, habe man sich getrennt. Aber nur wenige Tage vor einer außerordentlichen HV und kurz vor dem Zustandekommen des E-Plus-Zukaufs? Wie der Aufsichtsrat und die verbliebenen Vorstandskollegen den Rückzug ihres Chefs erklären und was die Aktionäre dazu meinen, wird Matthias Wahler für GSC Research verfolgen.

Einladung, Tagesordnung und Unterlagen:

Burgula Olschewski

04.02.2014
18:10
 

Interview beim DAF - Nordex SE, Sky Deutschland und Wacker-Chemie AG

Unter dem nachfolgenden Link ( http://www.daf.fm/video/smallmid-caps-nordex-sky-und-wacker-chemie-unter-der-lupe-50167394.html ) finden Sie ein aktuelles Statement von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe geht es um eine aktuelle Einschätzung zur aktuellen Entwicklung bei Nordex, Sky Deutschland und Wacker-Chemie sowie deren Aktien aus Anlegersicht.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

27.01.2014
11:39
 

HV Wochenvorschau 27.01. bis 31.01.

Balda AG, Bielefeld, Dienstag, 28. Januar, 11:00 Uhr

Nach turbulenten Monaten lädt die Balda AG ihre Anteilseigner morgen nach Bielefeld zur ordentlichen Hauptversammlung. Nachdem der umstrittene neue Mehrheitsaktionär (29,9 Prozent) und Aufsichtsrat Dr. Thomas van Aubel den Altvorstand geschasst und zwei neue Führungsspitzen eingesetzt hat, melden sich die neuen Vorstände Dr. Dieter Brenken und Oliver Oechsle erstmals direkt gegenüber den Aktionären  zu Wort.

Neben dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012/13 (30. Juni), der ein Konzernergebnis von 13,5 Mio. Euro ausweist, steht die Entlastung der Organmitglieder auf der Tagesordnung. Der vorliegende Vorschlag der Verwaltung schlägt die Nicht-Entlastung von Ex-Vorstand Dominik Müser vor, der das Unternehmen im Oktober nach dem Machtwechsel verlassen hat. Die Entlastung der im abgeschlossenen Geschäftsjahr tätigen Aufsichtsräte soll vertagt werden.

Diese Beschlussvorlage dürfte ebenso für Diskussionen sorgen wie das nach wie vor umstrittene US-Engagement des Konzerns, das einen Sonderabschreibungsbedarf von 10,6 Mio. Euro verursacht hat. Aufgrund dieser Sonderbelastung wurde im vergangenen November die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr auf 70 bis 80 Mio. Euro gesenkt. Bislang hatte man mit 85 bis 90 Mio. Euro Erlösen gerechnet.

Andererseits haben sich aufgrund des noch vom alten Management getätigten Zukaufs in den USA die Kennzahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich verbessert.  Umsatz und EBITDA wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt – so falsch scheint das Ex-Management mit seinen Neuerwerbungen womöglich doch nicht gelegen zu haben.

So oder so: Dem Kurs der Balda-Aktie scheint der Managementwechsel indes gut getan zu haben: Er stieg im Laufe der letzten zwölf Monate von 3,75 Euro auf heute 5,38 Euro. Hinzu kommt jetzt noch die ebenfalls auf der Tagesordnung stehende Sonderausschüttung von 1,50 je Aktie.

Matthias Wahler wird für GSC Research  berichten.

Link zum letzten HV-Bericht von GSC Research vom 4.09.2013

Link zu Einladung und  Tagesordnung

Burgula Olschewski

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